„Alles nur geträumt?“ – eine Theater-Collage

Die Stuttgarter Bürgerbühne führt am Freitag, 26. Juli 2019 um 20:00 Uhr ihr Theaterstück „Alles nur geträumt?“ im Alten Feuerwehrhaus Stuttgart-Süd auf. Der Eintritt ist frei – Spenden sind erwünscht.

Acht Stuttgarter Bürger*innen, mit interkulturellem Hintergrund und unterschiedlichen Alters haben mit der Schauspiel- und Theaterpädagogin Sabine Knyrim gemeinsam ein Theaterstück entwickelt. Die Spieler*innen haben Lieder, Musik, Gedichte und Texte aus ihrer Lebenswelt zu einem bunten Mosaik verwoben.
„Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.“ (S. Dali).
Die Bürger*innen einer imaginären Stadt treffen sich auf ihren alltäglichen Wegen zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen. Sie begegnen sich, aber nehmen sich nicht wahr. Wie Gefangene ihrer eigenen Existenz bewegen sie sich durch die Eintönigkeit ihres Alltagslebens.

 
Allmählich beginnen sie sich mit Hilfe ihrer Träume aus den stereotypen Handlungsabläufen herauszulösen. Erst in ihren Träumen kreuzen sich ihre Wege. Hier werden sie zu Mitspieler*innen in der Lebenswelt der anderen. Gemeinsam lassen sie ihre Träume auf der Bühne lebendig werden. In ihren Traumwelten begegnen sie ihren Wünschen, den Erinnerungen aus der Kindheit, ihren Sehnsüchten, genauso wie ihren Ängsten und Zweifeln. Hingegeben an ihre Träume und Wünsche, gewinnt ihr grauer Alltag an Farbe und Lebendigkeit. Sie reisen in die Vergangenheit, erheben sich über die Wolken, schlüpfen in andere Rollen, erkämpfen sich ihre Freiheit, greifen nach den Sternen und überwinden innere und äußere Grenzen.
Die Vorgänge auf der Bühne und im Traum heben den Menschen aus Raum und Zeit. Er taucht in verborgene Bilder- und Gefühlswelten ein, die Einblick in neue Facetten seiner Persönlichkeit geben, weiten den Horizont und eröffnen andere Perspektiven. „Alles nur geträumt?“ ist eine Einladung, das Träumen zu wagen, sich besser kennenzulernen, sich selbst ein Stück näher zu kommen, ein Stück näher seiner eigenen Verwirklichung.


Spieler*innen: Rahel Abraham, Ludmila But, Gerda Eisele, Stefan Hoog, Benjamin Miligan, Kornelia Ruddies, Elisabeth Seastone, Karim Tajik
Künstlerische Leitung: Sabine Knyrim
Künstlerische Mitarbeit: Karlo Müller

Die 2. Aufführung findet am Freitag, den 20. September 2019 um 19:30 Uhr im Rudolf Schmid Saal des Gebrüder Schmid Zentrums im Generationenhaus Heslach statt.
Kontakt: kontakt@dialogtheater.de | www.dialogtheater.de | Mobil-Tel. 0177 8740597

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