Rückblick: Heslach erleben, 24.02.2023

„HESLACH ERLEBEN“ ist gut ins Jahr 2023 gestartet.

Nach einem kleinen Einstieg in den späteren Vortrag von Rolf Hofmann sowie einer kurzen Begrüßung auf dem Schoettle-Platz machten sich alle Teilnehmenden auf den Weg über die Straßenkreuzung in den Rudolf Schmid Saal im Generationenhaus Heslach.

Rolf Hofmann, der seinen Vortrag akribisch vorbereitet hatte, vermittelte anhand von 43 Bildern zur Stuttgarter Stadtgeschichte, mit dem Schwerpunkt auf Heslach und dem heutigen Schoettle Areal interessantes, geschichtliches Wissen. Dieses Areal war um 1950 herum ein Fabrikgelände der erfolgreichen Firma Wilhelm Benger Söhne, die Unterwäsche herstellte. Noch heute steht das ehemalige Verwaltungsgebäude in der Böblinger Straße 72, auf dem der Schriftzug „W Benger Söhne“ zu sehen ist.

Der Spaziergang bzw. im Februar 2023 mehr ein Vortrag klang bei Kaffee, Kuchen und Gebäck im Café Nachbarschafft aus.

Beim nächsten Spaziergang „HESLACH ERLEBEN“ am 31.03.23 geht es um die aktuelle und zukünftige Entwicklung des Schoettle Areals.

Die Initiative Solidarische Nachbarschaft Schoettle-Areal, die sich seit 2020 für eine soziale und kooperative Entwicklung des Areals einsetzt und den Leerstand der Gebäude verhindern möchte, wird hierbei über ihre bisherige Arbeit, Ideen und Visionen für das Gelände sowie ihr Konzept für sog. „Pioniernutzungen“ berichten. Außerdem freuen wir uns auf Anna Schneider (Studentin der Universität Stuttgart), die Ideen vorstellen wird, die sie mit ihren Kommiliton*innen des Masterstudiengangs „Integrated Urbanism and Sustainable Design“ zur Umnutzung der freiwerdenden Gebäude am Schoettle-Platz, im vergangenen Sommer erarbeitet haben.

Anschließend sind alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamem Austausch mit Kaffee, Tee und Gebäck im Alten Feuerwehrhaus eingeladen.

Hier noch eine kleine Auswahl der Bilder aus dem Vortrag, die Rolf Hofmann zusammengetragen hat. Herzlichen Dank!

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Theateraufführung „Die Skelettfrau“ mit dem Theater am Fenster

am Samstag, 11. März 2023  um 19 Uhr im Rudolf Schmid Saal,
2. OG

Die Theateraufführung „Die Skelettfrau“ repräsentiert ein Inuit-Märchen. Veranstalter ist Boris Rodriguez Hauck vom TheaterAmFenster Stuttgart, einer Initiative im Gebrüder Schmid Zentrum. Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Kontakt/Karten: www.theateramfenster.de  Information und Anmeldung: Mobil: 0157 5402 1302  eMail: boris.hauck@yahoo.com

Zum Inhalt: Irgendwo im Norden Kanadas, Ein fast vergessenes Folk, Die Inuit. Entwurzelt. Heimatlos. Ein Märchen. Ihre Tradition. Die Skelettfrau. Von vier Schauspielern virtuos und expressiv auf die Bühne geschmettert. Manchmal mit Klängen oder einem Lied der Inuit. In grau und weiß gehalten. Hommage an den verschwindenden Schnee. An eine-vielleicht-verschwindende Kultur.

Theateraufführung „Der fliegende Teppich“ mit dem Theater am Fenster

Die Aufführung findet statt am Samstag,
4. März 2023 um 15 Uhr im Rudolf Schmid Saal, 2. OG

Veranstalter ist Boris Rodriguez Hauck vom TheaterAmFenster Stuttgart, einer Initiative im Gebrüder Schmid Zentrum.

Eintritt 5 €, www.theateramfenster.de  Information und Anmeldung: Mobil: 0157 5402 1302  eMail: boris.hauck@yahoo.com

Zum Inhalt: Das Theaterstück „Der fliegende Teppich“ ist eine orientalische Märchenfantasie für jedes Alter und die ganze Familie. Farbenfroh, vital, und auf ihren Teppichen durch das Publikum fliegend, erzählen und spielen Maxi Widmayer und Boris Rodriguez ihre orientalische Märchenfantasie. Inspiriert durch den sagenumwobenen Märchenzyklus „1001 Nacht“.

 

Theateraufführung „Ich lasse Paris auf mich regnen“ mit dem Theater am Fenster

eine Art Romy Schneider Biografie

Premiere am Donnerstag, 2. März 2023 um 19:30 Uhr, Rudolf Schmid Saal

Weitere Termine:
Freitag, 3. März 2023 um 19:30 Uhr, Rudolf Schmid Saal und
Samstag, 4. März 2023 um 19:30 Uhr, Rudolf Schmid Saal
jeweils Eintritt 10 Euro
Ansprechpartner: Boris R. Hauck, Mobil: 0157 54021302, Mail: boris.hauck@yahoo.com

 

Produktion: TheaterAmFenster. Mit: Maxi Widmayer, Boris Rodriguez, Jordan Djevic

Inhalt:
Romy Schneider. Zufluchtsort: Paris. Geflohen vor Sissi. Dem deutschen Nachkriegsmob. Den Papparazzi. Der Oberflächlichkeit. In die Arme dieser grandiosen Stadt für alle Exilanten. In die Arme verschiedenster Liebhaber und großartiger Filme. Maxi Widmayer spielt eine Art Romy. Eher eine wilde fragmentarische Künstlerbiografie. Paris (Boris Rodriguez Hauck) folgt ihren Spuren. Zärtlich und gnadenlos, objektiv und hin und wieder als Tratschweib.
Am Akkordeon,manchmal francophil, auch im Balkan Stil, oder jazzig oder atonal: Jordan Djevic

Es geht nur bedingt um Romy. Es geht vielmehr darum, wie Kunst den Alltag aushält, den Spagat zwischen der Theater/Film Biografie und der Alltagsbiografie meistert. Alle drei Akteure treiben dieses Thema in verschiedenen Szenen voran. Etwas exessiv, auch mit Humor, aber auch mit der nötigen Härte. Maxi W. spielt nur eine Art Romy, kümmert sich aber in keinster Weise um äußere Ähnlichkeit. Paris, Boris R. ist gespalten im Stolz, Künstler zu beherbergen und ihrem tragischen Schicksal. Jordan begleitet die Szenen am Akkordeon und gibt der Musik den Raum den sie benötigt, gibt ihnen musikalisches Gewicht.