Stadtspaziergang durch Heslach

Beitrag von Martin Javitz / Stadtteilkino Stuttgart

Am Sonntag, 13. Juli 2014 ab 14:00 Uhr
auf den Spuren des geschichtlich „hässlichen Heslachs“

Das Stadtteilkino Heslach e. V. verabschiedet sich in die Sommerpause mit
einem Stadtteilspaziergang durch den Teil Heslachs, der vor dem Tunnelbau der B14 zur „schlimmsten“ Gegend des Quartiers zählte.

Geleitet wird der heute sicherlich angenehme Spaziergang von der
Geschichtswerkstatt Stuttgart-Süd e. V., der uns vom Generationenhaus Heslach durchs Viertel führt. Treffpunkt ist dort um 14:00 Uhr.

Sie werden garantiert Interessantes, Unbekanntes und Wissenswertes erfahren. Der Weg führt uns dann nach ca. 90 Minuten zum Generationenhaus zurück. Im Café Nachbarschafft gibt es dann ab 16:30 Uhr eine Rast und Stärkung mit Kaffee und Kuchen. Im Anschluss daran wird noch eine Dokumentation über Heslach, der Film „Das hässliche Heslach“ gezeigt. Der Eintritt ist kostenlos,  Spenden nehmen wir – wie immer – gerne entgegen.

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme. Um Ihnen diesen Teil Heslachs heute von seiner schönsten Seite zu präsentieren, sichern wir bestes Wetter zu :-).

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung (als pdf zum Herunterladen).

15 Jahre SeniorenNet Stuttgart

15 Jahre gibt es das SeniorenNet Stuttgart – eine Interessengemeinschaft mit fast 200 Mitgliedern zwischen 50 und 90 Jahren. Sie verbindet ein in heutiger Zeit nicht mehr wegzudenkendes Interesse: Fit zu sein im Umgang mit dem Computer – um sich in der virtuellen Welt des www zurechtzufinden.

Dabei bietet das SeniorenNet seinen Mitgliedern kostenlose Workshops und Seminare, Computersprechstunden, Nachbarschaftshilfen bei PC-Problemen und leitet zusammen mit dem Jugendhaus Heslach eine Hardware-Hilfe-Station in Form einer Computerwerkstatt.

Darüber hinaus besteht für alle älteren Bürgerinnen und Bürger im Computer- raum des Generationenhauses Heslach unter Betreuung von Mitgliedern des SeniorenNet mehrmals die Woche die Möglichkeit, das Surfen im Internet zu üben und zu verstehen.

Am 27. Juni d. J. wird im Generationenhaus jedoch gefeiert:
15 Jahre SeniorenNet – eine Zeitspanne, in der der Computer unsere Welt im wahrsten Sinne des Wortes erobert hat. Da wird jeder einen bunten Strauß von Erinnerungen und Anekdoten aus unserer Welt der neuen Medien zu erzählen wissen.

Heslach im Blick … des Wohnens wert … des Lebens wert …

Stuttgart-Süd: vor Ort und mittendrin
Das 2. Forum für mehr Wohn- und Lebensqualität
im Quartier am 15. Mai 2014 – ein Rückblick


Auch die 2. Veranstaltung im Rahmen des Quartierprojektes „Heslach im Blick“ am Donnerstag, 15. Mai 2014, zeigte, immer mehr Bürgerinnen und Bürger in unserem Viertel haben ein starkes Interesse an neuen sozialen Wohn- und Lebenskonzepten. Stand in der Auftaktveranstaltung am 17. Juli 2013 der Fokus noch eindeutig auf gemeinschaftsorientierten und selbstorganisierten Wohnformen, wurden dieses Mal auch sozial geprägte nachbarschaftsorientierte Projekte und Initiativen vorgestellt.

Die rege Beteiligung im sehr gut besuchten Rudolf Schmid Saal des Generationenhauses Heslach durch gezielte Fragen während der einzelnen Vorträge wie auch in den jeweiligen intensiven Einzelgesprächen und Gruppendiskussionen im Anschluss an die Veranstaltung unterstreicht, “… des Wohnens wert … des Lebens wert …“ beschäftigt die Heslacher Bewohner – hat inzwischen für die Bürgerinnen und Bürger einen hohen Stellenwert im Quartiersleben.

Eine besondere Note bekam die Veranstaltung durch die musikalische Begleitung von Vladimir Romanov, der den Anwesenden mit seinen Klavierstücken einen schönen kulturellen Genuss schenkte.

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Interessierte, die die Informationsveranstaltung nicht erleben konnten, finden hier ein zusammenfassendes Resümee aller Vorträge. Die darin angegebenen Verlinkungen geben eine vertiefende Information für jeden, der mehr über die einzelnen Projekte und Initiativen erfahren möchte:

Michael Kunert
von der Kontaktstelle Baugemeinschaften:
Bürger bauen mit
Baugemeinschaften und gemeinschaftliches Wohnen in Stuttgart

Sandra Langer
vom Amt für Umweltschutz:
SEE – Stadt mit Energieeffizienz
Energie in Zukunft:
Was können wir heute vor Ort dafür tun?

Salman Gedik
Lebensmitteleinzelhändler aus Heslach:
Ein Geschäft auf eine andere Weise
Neben Lebensmitteln auch
Nachbarschaftshilfe im Angebot

Sonja Wörtmann und Claus Sendler
von den “Altenknüpfern“:
Gemeinsam statt einsam
Elf Senioren in ihrer selbstorganisierten
Wohn- und Lebensgemeinschaft

Bernd Lange
über ein “Transferprojekt“ für Stuttgart Süd:
Heslach gibt was her
“Heslach im Blick“ zeigt sich von seiner
Schokoladenseite

"Bürger bauen mit"

Baugemeinschaften und gemeinschaftliches Wohnen in Stuttgart

Ein Trend, der in den letzten Jahren das Leben der Bevölkerung sehr stark verändert, gewinnt auch in Stuttgart immer mehr an Bedeutung: Michael Kunert von der Kontaktstelle Baugemeinschaften der Landeshauptstadt Stuttgart unterstrich in seinem Vortrag, dass im Rahmen der Stadtentwicklung mit Wohnprojekten, die durch selbstorganisierte Baugemeinschaften individuell entwickelt und umgesetzt werden, eine soziale Stabilisierung, eine höhere Lebendigkeit und ein nachbarschaftliches Miteinander in den Quartieren entsteht.

Das Ziel von Baugemeinschaften, die durch ein gemeinsames Planen und das aktive Verwirklichen ihr persönliches Wohnkonzept entwickeln, ist, selbstbestimmt ihren künftigen Lebensraum mit Gleichgesinnten in nachbarschaftlicher Nähe und Unterstützung zu gestalten.

Das Netzwerk

Um dies zu erreichen und auch die Voraussetzungen zu ermöglichen, ein solches Wohnprojekt von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe umzusetzen, sieht sich die Kontaktstelle Baugemeinschaften als Ansprechpartner und auch als Partner, der die Projekte begleitet und die Baugemeinschaften auf unterschiedlichste Weise unterstützt. Wie diese Unterstützung im Einzelnen aussehen kann, hat Michael Kunert in seinem Vortrag “Bürger bauen mit“ eindrucksvoll aufgezeigt.

">SEE< – Stadt mit Energieeffizienz"

Energie in Zukunft: Was können wir heute vor Ort dafür tun?

Energieeffizienz ist mehr denn je ein Thema, das jede Bürgerin und jeden Bürger brennend beschäftigen wird. Sandra Langer vom Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart machte gleich zu Beginn ihres Vortrages deutlich, wie sich der Energieverbrauch in den unterschiedlichen Bereichen aufteilt. Dabei zeigt sich, dass private Haushalte mit knapp 40% den höchsten Anteil an Energien wie Strom, Gas, Fernwärme und Erdöl verbrauchen.

Energieverbräuche in Stuttgart

Grund genug, sowohl Mieter als auch Haus- und Wohnungseigentümer über die Möglichkeiten zu informieren, wie im Einzelnen Energieeinsparungen erreicht werden können. Nur so ist das gemeinsame Ziel, den Energieverbrauch um 20% zu reduzieren, zu erreichen. Und: Gerade in Heslach gibt es bei Wohngebäuden einen hohen Anteil an alter Bausubstanz, die unter energetischen Gesichtspunkten überproportional belastet sind. Hier könnte der Ausbau der Fernwärme eine effiziente Lösung sein.

Mit ihrem Vortrag zeigte Sandra Langer auf, was jeder Einzelne von uns dazu beitragen kann, mit den Energien, die wir verbrauchen, in Zukunft ökonomischer und ökologischer umzugehen: sparsamer und damit kostenbewusster, effizienter und damit umweltbewusster. Und: Zusammengefasst kommt die Energieeffizienz unserer Wohn- und Lebensqualität im Quartier zugute.

Die Bedeutung des Themas wird auch dadurch untermauert, dass das Generationenhaus Heslach mit verschiedenen Veranstaltungsschwerpunkten den Monat Mai zum „Energiesparmonat“ gemacht hat.

Im Zusammenhang dazu gibt es im Rahmen des Forschungsprojektes “SEE – Stadt mit Energieeffizienz“ eine kostenlose Energieberatung, die alle Mieter und Wohnungseigentümer Stuttgarts in Anspruch nehmen können – und auch sollten.