Wabe e. V. – gemeinschaftliche Wohnformen für Jung und Alt

Die Wabe-Idee: Das Leben gemeinsam gestalten
Viele Menschen wohnen heute anonym und kennen kaum noch ihre Nachbar*innen. Mit der zunehmenden Individualisierung in der modernen Gesellschaft lösen sich gewachsene Strukturen auf und dadurch entstehen Lebensformen, die häufig eine Gemeinschaft und ein gemeinschaftliches Miteinander vermissen lassen, obwohl der Einzelne die Gemeinschaft nicht bloß im Notfall, sondern in vielerlei Formen und Situationen zum Leben benötigt.

Die Gründer des Vereins haben sich im Jahr 1991 ein neues Ziel gesetzt: Durch Integration, Solidarität, Hilfsbereitschaft und Toleranz eine neue Form der Gemeinschaft zu gestalten, die Miteinander und Individualität verbindet.

Gemeinschaftliches Leben von Jung und Alt
Die nachstehenden Gedanken können nur den Versuch darstellen, die wichtigsten Punkte beim Zusammenleben zu beschreiben:
  In den jeweiligen Häusern
zusätzlicher Gemeinschaftsraum für alle Bewohner*innen.
❑   Wahrung der Eigenständigkeit.
❑  Im täglichen Leben
miteinander kochen und essen, spielen, singen und musizieren, basteln und werken – und das alles ohne Zwang, spontan oder nach Absprache.
  Aufeinander zugehen,
miteinander reden und auch dem Anderen zuhören.
   Probleme gemeinsam
besprechen und dann versuchen, diese befriedigend im Miteinander zu bewältigen.
 
Gegenseitige Hilfe und Unterstützung in den kleinen und großen Dingen des Alltags ist erwünscht.
  Bei besonderen
Krankheitsfällen wollen wir auch Dienste von außen einbeziehen.
  Regelmäßige Treffen der Hausgemeinschaft sind
Bestandteil des häuslichen Miteinanders.
  Unser Haus soll Menschen
und Natur wenig belasten.
  Wir wollen ähnliche
Vorhaben mit Rat und Tat unterstützen.
❑  Wir hoffen, durch
das Einbringen unserer unterschiedlichen Fähigkeiten, Wünsche und Träume eine neue Qualität von Wohnen und Leben zu erreichen.
 
Unsere Gemeinschaft will nach außen offen sein und Aktivitäten im Stadtteil sowie kulturelle Vielfalt fördern.

Leben in einer generationenübergreifenden Gemeinschaft
Aus der Wabe-Idee ist mittlerweile Wirklichkeit geworden. Im Stadtteil Burgholzhof gibt es zwei Häuser, „Wabe“ und „Mobile“, in  denen generationenübergreifende Hausgemeinschaften wohnen, leben undWahlverwandtschaften‘ in die Praxis umsetzen.

Im Generationenhaus Heslach der Rudolf Schmid und Hermann Schmid Stiftung im Stuttgarter Süden leben seit 2001 fünf Menschen, alle Mitglieder*innen des Vereins Wabe e. V. – beim Einzug waren sie im Alter von 30 bis 70 Jahren. Sie bewohnen im Obergeschoss  fünf Appartement-Wohnungen und haben sich durch ihre gemeinsame Aktivitäten näher kennengelernt. Als aktive Hausgemeinschaft unterstützen sie sich gegenseitig. Dafür ist das Generationenhaus Heslach mit seinen vielfältigen Dienstleistungsangeboten für Jung und Alt ideal.

Seit Oktober 2017 besteht das Wohnprojekt „Bern und Stein“ mit 23 Wohnungen in Heumaden. Dort lebt eine ‚bunte Gruppe‘ aus Familien mit Kindern, Alleinerziehenden, Patchwork-Familien, Singles und Paaren, auch mit Handicaps, die hier ein neues gemeinschaftliches Zuhause gefunden haben.

Treffen im Generationenhaus Heslach
Alle 2 Monate finden die für alle Bürger*innen öffentlichen Wabe-Treffen statt.
Beginn ist immer um 19:00 Uhr.

Sprechstunde im Generationenhaus Heslach
Bei Bedarf bieten wir im Initiativenbüro (Erdgeschoss) eine Informationsstunde für Interessent*innen an gemeinschaftlichen Wohnprojekten an. Ansprechpartnerin:
Petra Schneider  
Tel.: 0711 2566033 · E-Mail: petra.70199@gmx.de · info@wabe-stuttgart.de 
www.wabe-stuttgart.de

Weiteres über uns und Aktuelles über unsere Aktivitäten finden Sie auch hier in den Blog-Seiten.


Zu den weiteren Initiativgruppen im Gebrüder Schmid Zentrum: