Einladung zu „Heslach im Blick“ – dem Ganzen im Viertel


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie schon jetzt auf den Termin für unser Gesamttreffen
Heslach im Blick

aufmerksam machen, damit Sie ihn sich notieren/vormerken können.
Wir treffen uns am
23. April 2015 um 17:30 Uhr

im Generationenhaus Heslach
der Rudolf Schmid und Hermann Schmid Stiftung
Gebrüder-Schmid-Weg 13
70199 Stuttgart.
Ziel der Veranstaltung wird sein, dass wir uns über die zukünftige Struktur von „Heslach im Blick“ austauschen. Hierzu möchte ich Sie auch auf folgenden Link aufmerksam machen, der bisher unser Quartiersprojekt zusammenfasst:
https://gebrueder-schmid-zentrum.de/28-monate-heslach-im-blick/.
Selbstverständlich erhalten Sie vorab nochmals eine Einladung bzw. der Termin wird auch über die Presse kommuniziert.

Ich danke Ihnen alle sehr für Ihr Engagement, das ich nicht als Selbstverständlichkeit betrachte.

Mit diesen Worten kündete der Initiator des Quartiersprojektes “Heslach im Blick“, Alexander Gunsilius von Sozialamt Stuttgart, in seiner E-Mail vom 19. Januar 2015 bereits unser Treffen aller vier Arbeitsgruppen (siehe Link oben) an. Weiterlesen

Der Mai im Zeichen des Energieeinsparens

Mit Energie richtig haushalten:
ökologisch und ökonomisch mit Wasser, Strom und Gas leben

Das warme Wasser beim Duschen, die wohlige Wärme in den eigenen vier Wänden, das Kochen leckerer Gerichte, das Licht in unserer Wohnung… wir schätzen die Annehmlichkeiten, die uns die unterschiedlichen Energiequellen bieten. Für Energien, für die wir allerdings auch immer mehr bezahlen müssen. Und die auch unsere Umwelt mehr und mehr belasten. Unsere Energien sind nicht unendlich. Das gilt für alle Bereiche und insbesondere auch für jeden Privathaushalt.

Die Energiewende ist in aller Munde, und auch im Bewusstsein der Bürger inzwischen verankert. Stuttgart hat sich dafür sehr hohe Ziele gesetzt: 2020 sollen in der Stadt 20% weniger Energien verbraucht werden als im Jahr 1990. Ein Wert, der die energetischen Ziele unterstreicht: In dieser Zeit sind zusätzlich 3 Mrd. Kilowattstunden einzusparen – in etwa der gesamte Energieaufwand, den alle privaten Haushalte jährlich zum Heizen verbrauchen.

In Zusammenarbeit mit der Uni Stuttgart, dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik und der EnBW als Netzbetreiber hat das Amt für Umweltschutz ein Maßnahmenpaket entwickelt, um die Einsparziele im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu erreichen. Das Forschungsprojekt “Stadt mit Energieeffizienz – SEE Stuttgart“ unterstützt diese Umsetzung. Eingebunden sind private Haushalte, Verkehr, Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie die städtischen Liegenschaften. So werden bspw. 700 Haushalte zu ihrem Verhalten beim Energieverbrauch befragt und – was besonders wichtig ist – auch beraten.

Neben den Teilnehmern der Haushaltsberatung sind auch alle anderen Privathaushalte aufgerufen, die Energieeffizienz in der Stadt zu unterstützen. Einen ersten Schwerpunkt bildet dabei der Stadtbezirk Heslach, in dem alle Bürgerinnen und Bürger im Quartier umfassend informieren werden, wie sie selbst bei der Energiewende mit entscheidenden Schritten und Maßnahmen zur Einsparung von Energien und zur Verbesserung unserer Umwelt beitragen können.

Im Rahmen eines “Energiesparmonats“, der über den gesamten Mai diesen Jahres im Generationenhaus Heslach veranstaltet wird, bekommen alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers die Gelegenheit, sich ein Bild über die unterschiedlichen Möglichkeiten und Maßnahmen von Energieeinsparkonzepten zu verschaffen. Mit Präsentationen, Ausstellungen, Filmen, Vorträgen, Diskussionen und Beratungsgesprächen sowie auch Aktivitäten “spielerischer Art“, wie bspw. eine Energie-Kinderrallye oder die Erstellung eines ökologischen Fußabdrucks, können sich täglich den ganzen Monat über alle Interessenten informieren und natürlich auch beraten lassen.

Schwerpunkte bilden dabei Energiespartipps für Bewohnerinnen und Bewohner eines Gebäudes – sowohl Mieter als auch für Wohnungseigentümer –, allgemeine und individuelle Basischecks zum Energiesparen ergänzen das Angebot. So werden u. a. der Caritasverband an Informationsabenden wertvolle Energiespartipps geben; thematisiert wird auch, wie vor allem auch einkommensschwache Haushalte unterstützt und gefördert werden können, wenn sie sich für Maßnahmen zur Energieeinsparung entschließen. Oder das Energieberatungszentrum stellt Lösungen vor, wie bestehende Gebäude nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten saniert werden können. Und die Stadtwerke Stuttgart informieren über die Hintergründe der oft im Zusammenhang mit der Energiewende genannten Energiepreise, unter dem Titel “Einflüsse und Treiber der Energiepreisentwicklung“.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm des “Energiesparmonats“ im Generationenhaus Heslach zeigt, wie wichtig der Stadtbezirk die Energiewende nimmt. Und auch, wie notwendig es ist, seine Bürgerinnen und Bürger so umfassend und vielfältig wie möglich über das zu informieren, was sie aus eigenem Antrieb beitragen können. Letztlich – um es ganz pragmatisch auszudrücken – schont die Energieeffizienz den Geldbeutel jedes Einzelnen. Und wir alle tragen mit dazu bei, dass es nicht nur uns sondern auch unserer Umwelt besser geht.

Das Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach lädt alle Bürgerinnen und Bürger im Quartier und auch in ganz Stuttgart herzlich ein, sich im Monat Mai (der ja bekanntlich alles neu macht) einem Thema zu widmen, das uns alle angeht: Wie gehen wir künftig mit unseren Energien um? Und das wird auch ganz gewiss positive Auswirkungen auf unsere ganz persönliche Energiebilanz haben.

Übrigens: Das Konzept für die gesamte Veranstaltung des “Energiesparmonats“ im Generationenhaus Heslach wurde in Zusammenarbeit mit dem Gebrüder Schmid Zentrum von Sophia Alcántara (ZIRIUS, Forschungszentrum der Uni Stuttgart) und Sandra Langer (Amt für Umweltschutz, Stuttgart) vom Projektteam SEE angeleitet. Sophia Alcántara bei der Verabschiedung des Konzeptes: “Die Einrichtung wird als Vorreiter für Energiesparmaßnahmen eine echte ’Leuchtturmfunktion’ einnehmen. Es ist toll, wie groß das Engagement ist. Man merkt richtig, die Energie dazu kommt hier aus eigenem Antrieb“.

Im Zuge neuer Zielrichtungen

Seit Ende letzten Jahres hat sich das Generationenhaus Heslach in zentralen Bereichen neu ausgerichtet, um für die sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Dazu gehört in erster Linie die Arbeit des bisherigen “Initiativenzentrums“, das nun “Gebrüder Schmid Zentrum“ heißt.

Im aktuellen Geschäftsbericht ist aufgezeigt, welche Auswirkungen die Verankerung der neuen Zielsetzung auf das Gebrüder Schmid Zentrum hat. Ein “Baustein“ – unser neuer Blog hier – trägt mit dazu bei, dass wir unsere Ziele sukzessive auch konkret umsetzen.

Hier der Auszug aus dem Geschäftsbericht:

“Im Mittelpunkt steht der Mensch – jeder ist willkommen: Ob jung oder alt, ob gesund, psychisch oder physisch eingeschränkt. Unabhängig jeglicher Kultur, Nationalität oder des persönlichen Status. Unabhängig davon, ob in gesicherten Verhältnissen oder in bedürftiger Notlage lebend.
Unter Verwaltung des Sozialamtes bietet das Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach BürgerInnnen und BewohnerInnen im Quartier den Raum, im nachbarschaftlichen Miteinander zu wirken und zu leben. Da der Name Initiativenzentrum nicht mehr der komplexen Zielsetzung und Aufgabenstellung unserer Arbeit entsprach, wurde er – zu Ehren der Stifter – in “Gebrüder Schmid Zentrum (GSZ)“ geändert. Im Zuge dessen wurden auch zwei Räume umbenannt: Der “Initiativenraum“ im Erdgeschoss heißt jetzt “Hermann Schmid Raum“ und der “Große Saal“ heißt “Rudolf Schmid Saal“. Auch das Konzept des Gebrüder Schmid Zentrums wurde im November 2013 neu formuliert: Die generationenübergreifende Arbeit mit den Initiativen aus dem Stadtteil wird wie bisher fortgesetzt und auch das Café Nachbarschafft wird weiter Anlaufstelle sein für Menschen, denn beides bietet einen wichtigen Teil der Plattform für die Angebote an die Menschen, die das GSZ besuchen. Die neue Zielrichtung geht jedoch mehr in Richtung Quartiersarbeit, d. h. Heslacher Bürger aller Generationen und Kulturen auf unterschiedlichste Weise ins Haus einzubinden. Dies geschieht durch Vermittlung, Förderung, Koordination und Vernetzung im Rahmen umfassender Bürgerbeteiligung, aber auch durch individuelle Beratung. Nach dem Leitsatz des GSZ steht der Mensch im Mittelpunkt. Für Menschen in Not haben wir ein offenes Ohr und helfen ihnen weiter. Das GSZ unter Verwaltung des Sozialamtes der Landeshauptstadt Stuttgart fühlt sich dem Leitbild des Sozialamts verpflichtet, d. h. wir beraten, unterstützen, fördern und integrieren.“