Archiv der Kategorie: Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus

Mit unserer Nachbarschaft im Gespräch – das Thema: „Diskriminierung“

Es gehört bereits zum festen Bestandteil der Veranstaltungen im Café Nachbarschafft des Gebrüder Schmid Zentrums:
Immer dienstags von 18.00 bis 20.00 Uhr trifft man sich im Männercafé – ganz ungezwungen zum Chai-Trinken und Schach- oder Tavla-Spielen … um unsere Nachbarn im Quartier kennezulernen oder um seine Deutschkenntnisse zu verbessern und um über die vielfältigsten Kulturen mehr zu erfahren … kurz: um in lockerer Runde interessante und anregende Gespräche zu führen. Mit unserer Nachbarschaft im Gespräch – das Thema: „Diskriminierung“ weiterlesen

Gute Nachbarschaft in unserem Quartier: „Zusammenleben! Aber wie?“

 

Daniel Link von Kugel – Kulturen gemeinsam leben, dem Stadtteilprojekt des Internationalen Bund e. V. (IB) im Stuttgarter Süden:

»Heute, am 3. Juli 2018, gab es bereits das 3. Treffen im kleinen Kreis, um die in Zukunft anstehenden Nachbarschaftsgespräche „Zusammenleben! Aber wie?“ vorzubesprechen …

Jede*r in unserem Quartier ist für jeden Nachbar

… Es geht darum, Themen der Bürger*innen im Stuttgarter Süden herauszubekommen, die umsetzbar/gestaltbar sind.
Hierzu sollen möglichst viele verschiedene Menschen zusammenkommen, und über diese „Dinge“ informieren, sprechen
und
diskutieren …

Jede*r in unserem Quartier ist gefragt

… Bei einer Befragung von über 300 Personen im Stadtteil kam heraus, dass das Thema „Sauberkeit im öffentlichen Raum“ für viele wichtig ist.
Gibt es weitere Themen? Wer hat Anregungen? Gibt es Fragen, die unter den Nägeln brennen?
«

Immer wieder eine Wonne … unser Dienstagsfrühstück „Morgenwonne“

Am 3. Juli 2018 ist es wieder soweit: Ins Café Nachbarschafft lädt das Gebrüder Schmid Zentrum erneut zum Dienstagsfrühstück „Morgenwonne“ ein.  Wer aus dem Quartier kommt und Lust auf Kaffee, frisches Brot und Spiegelei hat, ist herzlich eingeladen, von 9.00 bis 11.30 Uhr vorbeizuschauen.
Es hat sich inzwischen herumgesprochen:
Die „Morgenwonne“ jeden ersten Dienstag im Monat bringt unsere Besucher*innen im Café Nachbarschafft auf den Geschmack …



Fotos: Mehmet Werner (3) und Bernd Lange (5)

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„Kreativ Dialog“ mit dem Dialog Theater

Das DialogTheater lädt wieder alle Menschen zum „Kreativ Dialog“ ein …
am Donnerstag, 21. Juni 2018 um 19.00 Uhr im Gebrüder Schmid Zentrum …
im Café Nachbarschafft / Foyer Tagesbetreuung.

Wir wollen mit Menschen über gesellschaftlich relevante und bewegende Themen in den Dialog kommen. Wir wollen einen Beitrag zur Integration leisten, damit sich Menschen aus verschiedenen Kulturen frei und vorbehaltlos begegnen und sich gegenseitig bereichern können.

Gemeinsames Picknick und vieles mehr … auf dem Südheimer Platz

Am Samstag, 16. Juni 2018 ab 17.00 Uhr öffnet sich am „Tag der offenen Gesellschaft“ wieder der Sommer am Südheimer Platz für jedermann, für jedefrau, für jedeskind … für alle Bürger*innen im Quartier und darüber hinaus.

Die Quartiersinitiative Heslach im Blick und das IB-Stadtteilprojekt KUGEL – Kulturen gemeinsam leben laden herzlich ein zu einem abwechslungsreichen Nachmittag und Abend auf dem Südheimer Platz ein.
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Der „Tag der Nachbarn“ im und vor dem Café Nachbarschafft

Am 25. Mai 2018 wurde im Gebrüder Schmid Zentrum und im Café Nachbarschafft ausgiebig der „Tag der Nachbarn“ gefeiert. Zwischen 10.00 und 17.00 Uhr gab es ausreichend Zeit für Gespräche, gemeinsames Kaffeetrinken und Kuchenessen.

Das kulturelle Rahmenprogramm wurde gestaltet vom DialogTheater und von der mexikanischen Tanzgruppe Baila México, außerdem ist South Side Arno mit seinem beliebten Musikprogramm aufgetreten. Hier einige Impressionen:

(Alle Fotos in der Bildergalerie: Mehmet Werner)

Der internationale Tag der Nachbarn, der an verschiedenen Orten in ganz Deutschland gefeiert worden ist, war für das Gebrüder Schmid Zentrum die Auftaktveranstaltung für die im Herbst geplanten Nachbarschaftsgespräche, in deren Rahmen Bürger*innen miteinander in Dialog treten sollen.
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Neue Wege in unserem Quartier …

Unser Quartier zeigt sich in diesem Sommer und Herbst von einer neuen spannenden Seite:
Alle Bürger*innen können bei unseren Stadtteilspaziergängen Heslach erleben ganz neue Seiten, Ecken und Winkel im Stuttgarter Süden und in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft entdecken.
Zunächst bis November 2018 finden die Erlebnisse jeweils am letzten Freitag im Monat statt (siehe Plakat).

Ein schöner Weg, den das Begegnungs- und Servicezentrum Altes Feuerwehrhaus Süd der AWO Stuttgart und das Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach gehen, um Sie zum Mitgehen einzuladen.

Flohmarkt auf dem Südheimer Platz am 5. Mai

Wer ganz dringend seinen Keller leeräumen muss oder nach dem beendeten Frühjahrsputz seinen „Kruschd“ loswerden möchte, der kann am Samstag, 5. Mai 2018 von 10.00 bis 16.00 Uhr beim Flohmarkt der Quartiers-Initiative „Heslach im Blick“ auf dem Südheimer Platz teilnehmen. Auch diejenigen, die Spaß am Stöbern haben, sind natürlich herzlich eingeladen!
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„Wichtig ist, dass die Bürger*innen miteinander in Dialog treten“

 

 

Sofort hat man den Eindruck, eine zupackende Frau vor sich zu haben: Heide Soldner zeichnet sich aus durch einen festen Händedruck, ein gewinnendes Lächeln, eine aufrechte Haltung.
Sie bringt viel Power mit – und die braucht Heide Soldner auch für die Organisation unseres
Freundeskreises Flüchtlinge Stuttgart-Süd.


Seit dem 1. Oktober 2014 gibt es den Freundeskreis Stuttgart-Süd nun schon, entstanden aus der Idee heraus, das Verständnis zwischen Nachbar*innen und Geflüchteten in der innerstädtischen Enge zu wecken. Es geht darum, dass sich Menschen untereinander kennenlernen. Dies kann zum Beispiel im Flüchtlingscafé passieren, das jeden Abend von 17.00  bis 20.00 Uhr seinen Ort im Café Nachbarschafft hat.

Dabei war aller Anfang schwer: Bis das Flüchtlingscafé zum Laufen gekommen ist, musste Heide Soldner mit ihren Kolleg*innen in die Unterkünfte gehen und Werbung machen. Doch erfreulicherweise sind diese Zeiten vorbei, das Flüchtlingscafé im Cafe Nachbarschafft ist im Quartier und über die Grenzen hinaus bekannt. Die Anzahl der Besucher*innen ist konstant hoch. Auch wenn die Zahl der Ehrenamtlichen kleiner geworden ist, kommen doch auch immer neue Menschen, die sich in einem der Projekte engagieren wollen. Allein 40 Mitarbeiter*innen engagieren sich im Begegnungscafé.

Heute stellen die Aktiven im Freundeskreis Flüchtlinge Stuttgart-Süd zahlreiche Dinge auf die Beine: Deutschkurse, Hilfe bei Behördengängen, Kinderbetreuung und mehr Hilfe für Geflüchtete.

Ein weiteres Projekt, das der Freundeskreis organisiert, ist das soziale Quartiersprojekt „Fahrradwerkstatt“, das gerade im Entstehen ist. Der One World Chor ist seit mehr als zwei Jahren aktiv und wird so oft zu Festen – auch in der Region – eingeladen, dass die Organisator*innen gar nicht alle Termine annehmen können.

Außerdem gibt es das Projekt „Ein Teller Heimat“ in Kooperation mit dem Restaurant „Little Italy“, bei dem Geflüchtete Gerichte aus ihren Heimatländern kochen. Nicht zu vergessen das DialogTheater mit seinem  interkulturellen Theaterprojekt „Flüchten und Ankommen“, das im Rudolf Schmid Saal des Generationenhauses Heslach mit diesem Theaterstück Ende 2017/Anfang 2018 mehrere Aufführungen hatte.

Kopfschmerzen bereitet Heide Soldner manchmal das Nachhilfe-Angebot des Freundeskreises. „Schön, dass wir jetzt auch jemanden haben, der in Mathematik helfen kann“, sagt sie. Aber abgesehen von Mathematik ist es auch in Fächern wie Deutsch schwierig, einen gemeinsamen Nenner für die Lernwilligen zu finden. Die Niveaus und Kenntnisstände seien sehr unterschiedlich.

Heide Soldner, die ehemals Fundraising für eine kirchliche NGO gemacht hat, freut sich heute, Leute aus dem Quartier und aus aller Welt zusammen zu bringen, und sei es auch nur für kurze Kontakte. Traurig macht es sie, wenn jemand ausreisen muss. Eigentlich war ihre Vorstellung, sich nicht zu sehr an die Leute zu binden, aber in Wirklichkeit wurde es dann doch komplizierter … Ein persönliches Projekt, an dem sie zurzeit arbeitet, ist die Eröffnung eines Roma-Mütterzentrums in Belgrad. Eine politische Delegation, angeführt von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, wird zur Eröffnung nach Serbien fahren.

Heide Soldner bezeichnet sich selbst als politischen Menschen. Für sie ist es wichtig, sich gegenseitig nicht nur zu „bespaßen“, sondern auch aktiv etwas bewegen zu wollen. Seit sie 18 Jahre alt ist, wurde sie ein politischer Mensch, damals beeinflusst von ihrem engagierten Geschichtslehrer. „Einmischung“ ist ein Wort, das eine besondere Bedeutung für sie hat. Aber auch das Scheitern kennt sie. Manchmal wolle sie einfach zu viel. Doch meist gelingen ihr die Dinge ganz gut.

Zum Schluss ist Heide Soldner noch folgendes wichtig: „Essentiell für eine heutige Demokratie sei, dass keine Stammtischparolen weitergegeben werden, sondern die Bürger miteinander in Dialog treten. Das Gebrüder Schmid Zentrum bietet dafür einen wichtigen Beitrag, weil es Räume zur Verfügung stellt, in denen sich ein Miteinander entwickeln kann.“