Archiv der Kategorie: Freundeskreis Flüchtlinge

Mit unserer Nachbarschaft im Gespräch – das Thema: „Diskriminierung“

Es gehört bereits zum festen Bestandteil der Veranstaltungen im Café Nachbarschafft des Gebrüder Schmid Zentrums:
Immer dienstags von 18.00 bis 20.00 Uhr trifft man sich im Männercafé – ganz ungezwungen zum Chai-Trinken und Schach- oder Tavla-Spielen … um unsere Nachbarn im Quartier kennezulernen oder um seine Deutschkenntnisse zu verbessern und um über die vielfältigsten Kulturen mehr zu erfahren … kurz: um in lockerer Runde interessante und anregende Gespräche zu führen. Mit unserer Nachbarschaft im Gespräch – das Thema: „Diskriminierung“ weiterlesen

Der One World Chor probt auch im Juni 2018 wieder …

Der One World Chor freut sich immer über Menschen, die Freude am Singen haben. Gesangesfreudige Menschen aus allen Kulturen treffen sich jeden 1. und 3. Sonntag im Monat im Gebrüder Schmid Zentrum des Generationenhauses Heslach und singen unter der professionellen Leitung von Arnd Pohlmann Lieder aus der ganzen Welt.

 Im Juni 2018 finden die Proben statt:
am 3. Juni im Hermann Schmid Raum
und
am 17. Juni im Rudolf Schmid Saal
jeweils um 15.00 Uhr.

Alle, die Spaß am Singen haben, sind jederzeit herzlich eingeladen.

„Wenn ich das vorher verstanden hätte“ – Vorträge und Workshops zur Flüchtlingsarbeit im Generationenhaus Heslach

Am Montag,  11. Juni 2018 findet von 17.00 bis 20.00 Uhr im Rudolf Schmid Saal des Gebrüder Schmid Zentrums im Generationenhauses Heslach eine Veranstaltung zum Thema Flüchtlingsarbeit statt.

Unter dem Titel „Wenn ich das vorher verstanden hätte – Flüchtlingsarbeit im Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen und Bedürfnisse“ gibt es zunächst zwei Impulsvorträge von Expert*innen – und anschließend wird in kleinen Runden diskutiert.

Um Menschen aus verschiedenen kulturellen Hintergründen konstruktiv begleiten zu können, ist es hilfreich, sich des Spannungsfeldes unterschiedlicher Erwartungen und der Bedürfnisse bewusst zu sein, in dem man sich bewegt.

Nicht nur kulturelle Missverständnisse können den gemeinsamen Alltag beeinflussen. Auch die eigenen kulturellen und biografischen Prägungen, die zu Ansprüchen aber auch Vorurteilen führen, sowie gesellschaftliche Haltungen und bürokratische Erfahrungen stellen vielschichtige Herausforderungen dar. Diese setzen ein hohes Maß an persönlicher Motivation sowie an Frustrationstoleranz voraus. „Wenn ich das vorher verstanden hätte“ – Vorträge und Workshops zur Flüchtlingsarbeit im Generationenhaus Heslach weiterlesen

Der One World Chor probt im Mai 2018

Der One World Chor freut sich immer über Menschen, die Freude am Singen haben. Gesangesfreudige Menschen aus allen Kulturen treffen sich jeden 1. und 3. Sonntag im Monat im Gebrüder Schmid Zentrum des Generationenhauses Heslach und singen unter der professionellen Leitung von Arnd Pohlmann Lieder aus der ganzen Welt.

Im Monat Mai finden die Proben am 6. Mai  und am 20. Mai 2018 jeweils um 15.00 Uhr im Hermann Schmid Raum statt. Alle, die Spaß am Singen haben,  sind jederzeit herzlich eingeladen.

Vernissage „Wir machen Stuttgart bunter“ – ein sehenswerter Rückblick

»Im Mai 2016 begann der Zuhause leben e. V. seinen inklusiven Mal- und Kunstworkshop “Wir machen Stuttgart bunter“ - Kunst im Quartier. Regelmäßig kamen Menschen mit und ohne Behinderung im Hermann Schmid Raum des Gebrüder Schmid Zentrums im Generationenhaus Heslach zum künstlerischen Malen und Zeichnen zusammen.
Jetzt kommt es zum Höhepunkt des Inklusions-Projektes:
Am Freitag, 23. März 2018 um 16.00 Uhr werden die Kunstwerke anlässlich der Vernissage “Wir machen Stuttgart bunter“ im Gebrüder Schmid Zentrum bei Anwesenheit der Künstler*innen allen Bürger*innen präsentiert.«

… so stand es in der Einladung des Zuhause leben e. V. und des Gebrüder Schmid Zentrums zur Vernissage, zu der zahlreiche Gäste ins Café Nachbarschafft gekommen sind. Nach einer langen, fast zweijährigen künstlerischen Schaffensperiode konnten die Ergebnisse des ehrenamtlichen Kunstprojektes Wir machen Stuttgart bunter” – Kunst Im Quartier endlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
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„Wichtig ist, dass die Bürger*innen miteinander in Dialog treten“

 

 

Sofort hat man den Eindruck, eine zupackende Frau vor sich zu haben: Heide Soldner zeichnet sich aus durch einen festen Händedruck, ein gewinnendes Lächeln, eine aufrechte Haltung.
Sie bringt viel Power mit – und die braucht Heide Soldner auch für die Organisation unseres
Freundeskreises Flüchtlinge Stuttgart-Süd.


Seit dem 1. Oktober 2014 gibt es den Freundeskreis Stuttgart-Süd nun schon, entstanden aus der Idee heraus, das Verständnis zwischen Nachbar*innen und Geflüchteten in der innerstädtischen Enge zu wecken. Es geht darum, dass sich Menschen untereinander kennenlernen. Dies kann zum Beispiel im Flüchtlingscafé passieren, das jeden Abend von 17.00  bis 20.00 Uhr seinen Ort im Café Nachbarschafft hat.

Dabei war aller Anfang schwer: Bis das Flüchtlingscafé zum Laufen gekommen ist, musste Heide Soldner mit ihren Kolleg*innen in die Unterkünfte gehen und Werbung machen. Doch erfreulicherweise sind diese Zeiten vorbei, das Flüchtlingscafé im Cafe Nachbarschafft ist im Quartier und über die Grenzen hinaus bekannt. Die Anzahl der Besucher*innen ist konstant hoch. Auch wenn die Zahl der Ehrenamtlichen kleiner geworden ist, kommen doch auch immer neue Menschen, die sich in einem der Projekte engagieren wollen. Allein 40 Mitarbeiter*innen engagieren sich im Begegnungscafé.

Heute stellen die Aktiven im Freundeskreis Flüchtlinge Stuttgart-Süd zahlreiche Dinge auf die Beine: Deutschkurse, Hilfe bei Behördengängen, Kinderbetreuung und mehr Hilfe für Geflüchtete.

Ein weiteres Projekt, das der Freundeskreis organisiert, ist das soziale Quartiersprojekt „Fahrradwerkstatt“, das gerade im Entstehen ist. Der One World Chor ist seit mehr als zwei Jahren aktiv und wird so oft zu Festen – auch in der Region – eingeladen, dass die Organisator*innen gar nicht alle Termine annehmen können.

Außerdem gibt es das Projekt „Ein Teller Heimat“ in Kooperation mit dem Restaurant „Little Italy“, bei dem Geflüchtete Gerichte aus ihren Heimatländern kochen. Nicht zu vergessen das DialogTheater mit seinem  interkulturellen Theaterprojekt „Flüchten und Ankommen“, das im Rudolf Schmid Saal des Generationenhauses Heslach mit diesem Theaterstück Ende 2017/Anfang 2018 mehrere Aufführungen hatte.

Kopfschmerzen bereitet Heide Soldner manchmal das Nachhilfe-Angebot des Freundeskreises. „Schön, dass wir jetzt auch jemanden haben, der in Mathematik helfen kann“, sagt sie. Aber abgesehen von Mathematik ist es auch in Fächern wie Deutsch schwierig, einen gemeinsamen Nenner für die Lernwilligen zu finden. Die Niveaus und Kenntnisstände seien sehr unterschiedlich.

Heide Soldner, die ehemals Fundraising für eine kirchliche NGO gemacht hat, freut sich heute, Leute aus dem Quartier und aus aller Welt zusammen zu bringen, und sei es auch nur für kurze Kontakte. Traurig macht es sie, wenn jemand ausreisen muss. Eigentlich war ihre Vorstellung, sich nicht zu sehr an die Leute zu binden, aber in Wirklichkeit wurde es dann doch komplizierter … Ein persönliches Projekt, an dem sie zurzeit arbeitet, ist die Eröffnung eines Roma-Mütterzentrums in Belgrad. Eine politische Delegation, angeführt von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, wird zur Eröffnung nach Serbien fahren.

Heide Soldner bezeichnet sich selbst als politischen Menschen. Für sie ist es wichtig, sich gegenseitig nicht nur zu „bespaßen“, sondern auch aktiv etwas bewegen zu wollen. Seit sie 18 Jahre alt ist, wurde sie ein politischer Mensch, damals beeinflusst von ihrem engagierten Geschichtslehrer. „Einmischung“ ist ein Wort, das eine besondere Bedeutung für sie hat. Aber auch das Scheitern kennt sie. Manchmal wolle sie einfach zu viel. Doch meist gelingen ihr die Dinge ganz gut.

Zum Schluss ist Heide Soldner noch folgendes wichtig: „Essentiell für eine heutige Demokratie sei, dass keine Stammtischparolen weitergegeben werden, sondern die Bürger miteinander in Dialog treten. Das Gebrüder Schmid Zentrum bietet dafür einen wichtigen Beitrag, weil es Räume zur Verfügung stellt, in denen sich ein Miteinander entwickeln kann.“

„Ankommen und dann?“ – ein interkulturelles Theaterprojekt mit dem Dialog Theater

Nach dem großartigen Theater-Projekt "Flüchten & Ankommen - Stuttgart 2017", das mehrfach im Generationenhaus Heslach aufgeführt wurde, wird das DialogTheater, eine Initiative im Gebrüder Schmid Zentrum, ein neues theaterpädagogisches Projekt - mit Menschen, die aus anderen Ländern und Kulturen in unsere Stadt gekommen sind, zusammen mit Menschen, die 'alteingesessen' in Stuttgart leben - auf die "Bühne, die die Welt bedeuten" bringen.

Das neue Theater-Projekt "Ankommen und dann?" beschäftigt sich mit der entscheidenden Frage, was für Flüchtlinge in Deutschland die Integration erschwert und wie sie gelingen kann. Das Theaterstück "Ankommen und dann?" wird am 3. Oktober 2018 im Generationenhaus Heslach uraufgeführt.

Gesucht werden Menschen aus allen Kulturen, die Interesse am Theaterspielen haben - Flüchtlinge und Bewohner*innen aus dem Stuttgarter Süden. Das erste Treffen findet am 9. Mai 2018 um 18.30 Uhr im Gebrüder Schmid Zentrum statt. In der Zeit vom 16. Mai bis 29. September 2018 finden ca. 1x wöchentlich insgesamt 18 Proben statt. Am 3. Oktober 2018 ist dann nachmittags die Generalprobe und am Abend ab 19.00 Uhr die Uraufführung.

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Der One World Chor im April 2018

Der One World Chor freut sich immer über Menschen, die Freude am Singen haben. Die Gesangesfreudigen treffen sich jeden 1. und 3. Sonntag im Monat im Gebrüder Schmid Zentrum des Generationenhauses Heslach und singen unter der professionellen Leitung von Arnd Pohlmann Lieder aus der ganzen Welt.

Im Monat April finden die Proben am 1.4.2018 und am 15.4.2018 jeweils um 15.00 Uhr im Hermann Schmid Raum statt.

Und dass die Proben auch von Erfolg gekrönt sind, hat der One World Chor am 4. März d. J. wieder unter Beweis gestellt :

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Theateraufführung „Flüchten & Ankommen Stuttgart 2018“ mit dem Dialog Theater

Aufgrund des großartigen Erfolgs der Aufführungen am 17.12.2017 und 12.01.2018 spielt das DialogTheater im Rahmen der Antirassismus-Wochen ein weiteres Mal die Inszenierung „Flüchten & Ankommen Stuttgart 2018.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen zur dritten Aufführung am Mittwoch, 21. März 2018 um 19.00 Uhr im Rudolf Schmid Saal des Gebrüder Schmid Zentrums im Generationenhaus Heslach – der Eintritt ist frei.

Einen lesenswerten Rückblick auf die Premien-Aufführung bietet der Artikel von Petra Mostbacher-Dix in den Stuttgarter Nachrichten vom 17. Dezember 2017: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.s-sued-dialogtheater-fluechten-ankommen-premiere-mit-echten-geschichten.