Archiv der Kategorie: DialogTheater

„Kreativ Dialog“ mit dem Dialog Theater

Das DialogTheater lädt wieder alle Menschen zum „Kreativ Dialog“ ein …
am Donnerstag, 21. Juni 2018 um 19.00 Uhr im Gebrüder Schmid Zentrum …
im Café Nachbarschafft / Foyer Tagesbetreuung.

Wir wollen mit Menschen über gesellschaftlich relevante und bewegende Themen in den Dialog kommen. Wir wollen einen Beitrag zur Integration leisten, damit sich Menschen aus verschiedenen Kulturen frei und vorbehaltlos begegnen und sich gegenseitig bereichern können.

Der „Tag der Nachbarn“ im und vor dem Café Nachbarschafft

Am 25. Mai 2018 wurde im Gebrüder Schmid Zentrum und im Café Nachbarschafft ausgiebig der „Tag der Nachbarn“ gefeiert. Zwischen 10.00 und 17.00 Uhr gab es ausreichend Zeit für Gespräche, gemeinsames Kaffeetrinken und Kuchenessen.

Das kulturelle Rahmenprogramm wurde gestaltet vom DialogTheater und von der mexikanischen Tanzgruppe Baila México, außerdem ist South Side Arno mit seinem beliebten Musikprogramm aufgetreten. Hier einige Impressionen:

(Alle Fotos in der Bildergalerie: Mehmet Werner)

Der internationale Tag der Nachbarn, der an verschiedenen Orten in ganz Deutschland gefeiert worden ist, war für das Gebrüder Schmid Zentrum die Auftaktveranstaltung für die im Herbst geplanten Nachbarschaftsgespräche, in deren Rahmen Bürger*innen miteinander in Dialog treten sollen.
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„Kreativ Dialog“ mit dem Dialog Theater

Das DialogTheater lädt wieder alle Menschen zum „Kreativ Dialog“ ein …
am Donnerstag, 19. April 2018 um 19.00 Uhr im Gebrüder Schmid Zentrum …
im Café Nachbarschafft / Foyer Tagesbetreuung.

Wir wollen mit Menschen über gesellschaftlich relevante und bewegende Themen in den Dialog kommen. Wir wollen einen Beitrag zur Integration leisten, damit sich Menschen aus verschiedenen Kulturen frei und vorbehaltlos begegnen und sich gegenseitig bereichern können. Mehr dazu siehe hier:
https://gebrueder-schmid-zentrum.de/kreativ-dialog-lassen-wir-uns-von-uns-selbst-ueberraschen.

„Wichtig ist, dass die Bürger*innen miteinander in Dialog treten“

 

 

Sofort hat man den Eindruck, eine zupackende Frau vor sich zu haben: Heide Soldner zeichnet sich aus durch einen festen Händedruck, ein gewinnendes Lächeln, eine aufrechte Haltung.
Sie bringt viel Power mit – und die braucht Heide Soldner auch für die Organisation unseres
Freundeskreises Flüchtlinge Stuttgart-Süd.


Seit dem 1. Oktober 2014 gibt es den Freundeskreis Stuttgart-Süd nun schon, entstanden aus der Idee heraus, das Verständnis zwischen Nachbar*innen und Geflüchteten in der innerstädtischen Enge zu wecken. Es geht darum, dass sich Menschen untereinander kennenlernen. Dies kann zum Beispiel im Flüchtlingscafé passieren, das jeden Abend von 17.00  bis 20.00 Uhr seinen Ort im Café Nachbarschafft hat.

Dabei war aller Anfang schwer: Bis das Flüchtlingscafé zum Laufen gekommen ist, musste Heide Soldner mit ihren Kolleg*innen in die Unterkünfte gehen und Werbung machen. Doch erfreulicherweise sind diese Zeiten vorbei, das Flüchtlingscafé im Cafe Nachbarschafft ist im Quartier und über die Grenzen hinaus bekannt. Die Anzahl der Besucher*innen ist konstant hoch. Auch wenn die Zahl der Ehrenamtlichen kleiner geworden ist, kommen doch auch immer neue Menschen, die sich in einem der Projekte engagieren wollen. Allein 40 Mitarbeiter*innen engagieren sich im Begegnungscafé.

Heute stellen die Aktiven im Freundeskreis Flüchtlinge Stuttgart-Süd zahlreiche Dinge auf die Beine: Deutschkurse, Hilfe bei Behördengängen, Kinderbetreuung und mehr Hilfe für Geflüchtete.

Ein weiteres Projekt, das der Freundeskreis organisiert, ist das soziale Quartiersprojekt „Fahrradwerkstatt“, das gerade im Entstehen ist. Der One World Chor ist seit mehr als zwei Jahren aktiv und wird so oft zu Festen – auch in der Region – eingeladen, dass die Organisator*innen gar nicht alle Termine annehmen können.

Außerdem gibt es das Projekt „Ein Teller Heimat“ in Kooperation mit dem Restaurant „Little Italy“, bei dem Geflüchtete Gerichte aus ihren Heimatländern kochen. Nicht zu vergessen das DialogTheater mit seinem  interkulturellen Theaterprojekt „Flüchten und Ankommen“, das im Rudolf Schmid Saal des Generationenhauses Heslach mit diesem Theaterstück Ende 2017/Anfang 2018 mehrere Aufführungen hatte.

Kopfschmerzen bereitet Heide Soldner manchmal das Nachhilfe-Angebot des Freundeskreises. „Schön, dass wir jetzt auch jemanden haben, der in Mathematik helfen kann“, sagt sie. Aber abgesehen von Mathematik ist es auch in Fächern wie Deutsch schwierig, einen gemeinsamen Nenner für die Lernwilligen zu finden. Die Niveaus und Kenntnisstände seien sehr unterschiedlich.

Heide Soldner, die ehemals Fundraising für eine kirchliche NGO gemacht hat, freut sich heute, Leute aus dem Quartier und aus aller Welt zusammen zu bringen, und sei es auch nur für kurze Kontakte. Traurig macht es sie, wenn jemand ausreisen muss. Eigentlich war ihre Vorstellung, sich nicht zu sehr an die Leute zu binden, aber in Wirklichkeit wurde es dann doch komplizierter … Ein persönliches Projekt, an dem sie zurzeit arbeitet, ist die Eröffnung eines Roma-Mütterzentrums in Belgrad. Eine politische Delegation, angeführt von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, wird zur Eröffnung nach Serbien fahren.

Heide Soldner bezeichnet sich selbst als politischen Menschen. Für sie ist es wichtig, sich gegenseitig nicht nur zu „bespaßen“, sondern auch aktiv etwas bewegen zu wollen. Seit sie 18 Jahre alt ist, wurde sie ein politischer Mensch, damals beeinflusst von ihrem engagierten Geschichtslehrer. „Einmischung“ ist ein Wort, das eine besondere Bedeutung für sie hat. Aber auch das Scheitern kennt sie. Manchmal wolle sie einfach zu viel. Doch meist gelingen ihr die Dinge ganz gut.

Zum Schluss ist Heide Soldner noch folgendes wichtig: „Essentiell für eine heutige Demokratie sei, dass keine Stammtischparolen weitergegeben werden, sondern die Bürger miteinander in Dialog treten. Das Gebrüder Schmid Zentrum bietet dafür einen wichtigen Beitrag, weil es Räume zur Verfügung stellt, in denen sich ein Miteinander entwickeln kann.“

„Ankommen und dann?“ – ein interkulturelles Theaterprojekt mit dem Dialog Theater

Nach dem großartigen Theater-Projekt "Flüchten & Ankommen - Stuttgart 2017", das mehrfach im Generationenhaus Heslach aufgeführt wurde, wird das DialogTheater, eine Initiative im Gebrüder Schmid Zentrum, ein neues theaterpädagogisches Projekt - mit Menschen, die aus anderen Ländern und Kulturen in unsere Stadt gekommen sind, zusammen mit Menschen, die 'alteingesessen' in Stuttgart leben - auf die "Bühne, die die Welt bedeuten" bringen.

Das neue Theater-Projekt "Ankommen und dann?" beschäftigt sich mit der entscheidenden Frage, was für Flüchtlinge in Deutschland die Integration erschwert und wie sie gelingen kann. Das Theaterstück "Ankommen und dann?" wird am 3. Oktober 2018 im Generationenhaus Heslach uraufgeführt.

Gesucht werden Menschen aus allen Kulturen, die Interesse am Theaterspielen haben - Flüchtlinge und Bewohner*innen aus dem Stuttgarter Süden. Das erste Treffen findet am 9. Mai 2018 um 18.30 Uhr im Gebrüder Schmid Zentrum statt. In der Zeit vom 16. Mai bis 29. September 2018 finden ca. 1x wöchentlich insgesamt 18 Proben statt. Am 3. Oktober 2018 ist dann nachmittags die Generalprobe und am Abend ab 19.00 Uhr die Uraufführung.

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Theateraufführung „Flüchten & Ankommen Stuttgart 2018“ mit dem Dialog Theater

Aufgrund des großartigen Erfolgs der Aufführungen am 17.12.2017 und 12.01.2018 spielt das DialogTheater im Rahmen der Antirassismus-Wochen ein weiteres Mal die Inszenierung „Flüchten & Ankommen Stuttgart 2018.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen zur dritten Aufführung am Mittwoch, 21. März 2018 um 19.00 Uhr im Rudolf Schmid Saal des Gebrüder Schmid Zentrums im Generationenhaus Heslach – der Eintritt ist frei.

Einen lesenswerten Rückblick auf die Premien-Aufführung bietet der Artikel von Petra Mostbacher-Dix in den Stuttgarter Nachrichten vom 17. Dezember 2017: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.s-sued-dialogtheater-fluechten-ankommen-premiere-mit-echten-geschichten.

„Ankommen und gemeinsam weitergehen …“ – interkulturelles Theaterprojekt

Nach den bemerkenswerten Erfolgen der Aufführungen des Theaterprojektes „Flüchten & Ankommen – Stuttgart 2017“
(siehe hier: https://gebrueder-schmid-zentrum.de/fluechten-ankommen-stuttgart-2017) geht es in diesem Jahr weiter:
„Ankommen und gemeinsam weitergehen …“
Unter diesem Thema findet das interkulturelle Theaterprojekt des DialogTheaters e. V., einer Initiative im Gebrüder Schmid Zentrum des Generationenhauses Heslach, eine konsequente Fortsetzung der theaterpädagogischen Theaterarbeit mit Menschen aus allen Ländern und Kulturen.

Wer Interesse hat, mitzumachen, wendet sich bitte an Karlo Müller – DialogTheater
E-Mail: kontakt@dialogtheater.de oder Tel.: 0177 8740597.

Premiere des Theaterprojektes „Flüchten & Ankommen – Stuttgart 2017“

Das Dialogtheater unter der Leitung von Karlo Müller startete am 6. September 2017 in Kooperation mit dem Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach das Theaterprojekt „Flüchten & Ankommen – Stuttgart 2017“ zusammen mit Stuttgarter/innen und Geflüchteten.
Innerhalb von drei Monaten wurden verschiedenen Szenen entwickelt und regelmäßig geprobt. Die Geflüchteten konnten bei diesem Theaterspiel ihre erworbenen Deutschkenntnisse weiterentwickeln. Deutsche und hier lebenden Menschen konnten wertvolle Erfahrungen in gemeinsamen spielerischen Prozessen unterschiedlicher Kulturen machen.
Am 15. Dezember 2017 wird im Rahmen einer öffentlichen Theaterveranstaltung das interkulturelle Theaterprojekt „Flüchten & Ankommen – Stuttgart 2017“ präsentiert und uraufgeführt. Das Dialogtheater lädt zur Premiere alle herzlich ein.
Beginn ist um 20.00 Uhr im Rudolf Schmid Saal im Gebrüder Schmid Zentrum.
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Das Dialog Theater mit dem Interkulturellen Theaterprojekt „Flüchten & Ankommen – Stuttgart 2017“


»Liebe interessierte Theaterspieler/innen aus Stuttgart und allen Ländern der Welt!
∼∼∼
Das Dialog Theater unter der Leitung von Karlo Müller startet am 6. September 2017 ein Theaterprojekt mit Flüchtlingen.
∼∼∼
Der Treffpunkt zu einer ersten Besprechung ist am Mittwoch, 6. September 2017 um 18.00 Uhr im Hermann Schmid Raum, EG des Generationenhauses Heslach.

Innerhalb von drei Monaten werden wir verschiedene Szenen entwickeln, die dann am 15. Dezember 2017 bei einer öffentlichen Theateraufführung auch im Generationenhaus Heslach präsentiert werden.

Wir proben jeweils mittwochs alle vierzehn Tage. Zusätzlich gibt es drei Proben an Samstagnachmittagen. Bei diesen Proben wird genügend Zeit und Raum sein für eine intensive Theaterarbeit, für interkulturelle Begegnungen sowie der Austausch und die Gemeinschaft der TeilnehmerInnen. Theaterspielen ist für Geflüchtete eine gute Möglichkeit, erworbene Deutschkenntnisse weiterzuentwickeln – für Deutsche und bei uns lebende Menschen ist es eine Chance, in einem spielerischen Prozess neue Erfahrungen zu machen.«

Das Team vom Dialog Theater
Fatma Karatay, Barbara Rochlitzer, Karlo Müller
Das Dialog Theater mit dem Interkulturellen Theaterprojekt „Flüchten & Ankommen – Stuttgart 2017“ weiterlesen