Der Mai im Zeichen des Energieeinsparens

Mit Energie richtig haushalten:
ökologisch und ökonomisch mit Wasser, Strom und Gas leben

Das warme Wasser beim Duschen, die wohlige Wärme in den eigenen vier Wänden, das Kochen leckerer Gerichte, das Licht in unserer Wohnung… wir schätzen die Annehmlichkeiten, die uns die unterschiedlichen Energiequellen bieten. Für Energien, für die wir allerdings auch immer mehr bezahlen müssen. Und die auch unsere Umwelt mehr und mehr belasten. Unsere Energien sind nicht unendlich. Das gilt für alle Bereiche und insbesondere auch für jeden Privathaushalt.

Die Energiewende ist in aller Munde, und auch im Bewusstsein der Bürger inzwischen verankert. Stuttgart hat sich dafür sehr hohe Ziele gesetzt: 2020 sollen in der Stadt 20% weniger Energien verbraucht werden als im Jahr 1990. Ein Wert, der die energetischen Ziele unterstreicht: In dieser Zeit sind zusätzlich 3 Mrd. Kilowattstunden einzusparen – in etwa der gesamte Energieaufwand, den alle privaten Haushalte jährlich zum Heizen verbrauchen.

In Zusammenarbeit mit der Uni Stuttgart, dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik und der EnBW als Netzbetreiber hat das Amt für Umweltschutz ein Maßnahmenpaket entwickelt, um die Einsparziele im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu erreichen. Das Forschungsprojekt “Stadt mit Energieeffizienz – SEE Stuttgart“ unterstützt diese Umsetzung. Eingebunden sind private Haushalte, Verkehr, Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen sowie die städtischen Liegenschaften. So werden bspw. 700 Haushalte zu ihrem Verhalten beim Energieverbrauch befragt und – was besonders wichtig ist – auch beraten.

Neben den Teilnehmern der Haushaltsberatung sind auch alle anderen Privathaushalte aufgerufen, die Energieeffizienz in der Stadt zu unterstützen. Einen ersten Schwerpunkt bildet dabei der Stadtbezirk Heslach, in dem alle Bürgerinnen und Bürger im Quartier umfassend informieren werden, wie sie selbst bei der Energiewende mit entscheidenden Schritten und Maßnahmen zur Einsparung von Energien und zur Verbesserung unserer Umwelt beitragen können.

Im Rahmen eines “Energiesparmonats“, der über den gesamten Mai diesen Jahres im Generationenhaus Heslach veranstaltet wird, bekommen alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers die Gelegenheit, sich ein Bild über die unterschiedlichen Möglichkeiten und Maßnahmen von Energieeinsparkonzepten zu verschaffen. Mit Präsentationen, Ausstellungen, Filmen, Vorträgen, Diskussionen und Beratungsgesprächen sowie auch Aktivitäten “spielerischer Art“, wie bspw. eine Energie-Kinderrallye oder die Erstellung eines ökologischen Fußabdrucks, können sich täglich den ganzen Monat über alle Interessenten informieren und natürlich auch beraten lassen.

Schwerpunkte bilden dabei Energiespartipps für Bewohnerinnen und Bewohner eines Gebäudes – sowohl Mieter als auch für Wohnungseigentümer –, allgemeine und individuelle Basischecks zum Energiesparen ergänzen das Angebot. So werden u. a. der Caritasverband an Informationsabenden wertvolle Energiespartipps geben; thematisiert wird auch, wie vor allem auch einkommensschwache Haushalte unterstützt und gefördert werden können, wenn sie sich für Maßnahmen zur Energieeinsparung entschließen. Oder das Energieberatungszentrum stellt Lösungen vor, wie bestehende Gebäude nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten saniert werden können. Und die Stadtwerke Stuttgart informieren über die Hintergründe der oft im Zusammenhang mit der Energiewende genannten Energiepreise, unter dem Titel “Einflüsse und Treiber der Energiepreisentwicklung“.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm des “Energiesparmonats“ im Generationenhaus Heslach zeigt, wie wichtig der Stadtbezirk die Energiewende nimmt. Und auch, wie notwendig es ist, seine Bürgerinnen und Bürger so umfassend und vielfältig wie möglich über das zu informieren, was sie aus eigenem Antrieb beitragen können. Letztlich – um es ganz pragmatisch auszudrücken – schont die Energieeffizienz den Geldbeutel jedes Einzelnen. Und wir alle tragen mit dazu bei, dass es nicht nur uns sondern auch unserer Umwelt besser geht.

Das Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach lädt alle Bürgerinnen und Bürger im Quartier und auch in ganz Stuttgart herzlich ein, sich im Monat Mai (der ja bekanntlich alles neu macht) einem Thema zu widmen, das uns alle angeht: Wie gehen wir künftig mit unseren Energien um? Und das wird auch ganz gewiss positive Auswirkungen auf unsere ganz persönliche Energiebilanz haben.

Übrigens: Das Konzept für die gesamte Veranstaltung des “Energiesparmonats“ im Generationenhaus Heslach wurde in Zusammenarbeit mit dem Gebrüder Schmid Zentrum von Sophia Alcántara (ZIRIUS, Forschungszentrum der Uni Stuttgart) und Sandra Langer (Amt für Umweltschutz, Stuttgart) vom Projektteam SEE angeleitet. Sophia Alcántara bei der Verabschiedung des Konzeptes: “Die Einrichtung wird als Vorreiter für Energiesparmaßnahmen eine echte ’Leuchtturmfunktion’ einnehmen. Es ist toll, wie groß das Engagement ist. Man merkt richtig, die Energie dazu kommt hier aus eigenem Antrieb“.

Im Zuge neuer Zielrichtungen

Seit Ende letzten Jahres hat sich das Generationenhaus Heslach in zentralen Bereichen neu ausgerichtet, um für die sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Dazu gehört in erster Linie die Arbeit des bisherigen “Initiativenzentrums“, das nun “Gebrüder Schmid Zentrum“ heißt.

Im aktuellen Geschäftsbericht ist aufgezeigt, welche Auswirkungen die Verankerung der neuen Zielsetzung auf das Gebrüder Schmid Zentrum hat. Ein “Baustein“ – unser neuer Blog hier – trägt mit dazu bei, dass wir unsere Ziele sukzessive auch konkret umsetzen.

Hier der Auszug aus dem Geschäftsbericht:

“Im Mittelpunkt steht der Mensch – jeder ist willkommen: Ob jung oder alt, ob gesund, psychisch oder physisch eingeschränkt. Unabhängig jeglicher Kultur, Nationalität oder des persönlichen Status. Unabhängig davon, ob in gesicherten Verhältnissen oder in bedürftiger Notlage lebend.
Unter Verwaltung des Sozialamtes bietet das Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach BürgerInnnen und BewohnerInnen im Quartier den Raum, im nachbarschaftlichen Miteinander zu wirken und zu leben. Da der Name Initiativenzentrum nicht mehr der komplexen Zielsetzung und Aufgabenstellung unserer Arbeit entsprach, wurde er – zu Ehren der Stifter – in “Gebrüder Schmid Zentrum (GSZ)“ geändert. Im Zuge dessen wurden auch zwei Räume umbenannt: Der “Initiativenraum“ im Erdgeschoss heißt jetzt “Hermann Schmid Raum“ und der “Große Saal“ heißt “Rudolf Schmid Saal“. Auch das Konzept des Gebrüder Schmid Zentrums wurde im November 2013 neu formuliert: Die generationenübergreifende Arbeit mit den Initiativen aus dem Stadtteil wird wie bisher fortgesetzt und auch das Café Nachbarschafft wird weiter Anlaufstelle sein für Menschen, denn beides bietet einen wichtigen Teil der Plattform für die Angebote an die Menschen, die das GSZ besuchen. Die neue Zielrichtung geht jedoch mehr in Richtung Quartiersarbeit, d. h. Heslacher Bürger aller Generationen und Kulturen auf unterschiedlichste Weise ins Haus einzubinden. Dies geschieht durch Vermittlung, Förderung, Koordination und Vernetzung im Rahmen umfassender Bürgerbeteiligung, aber auch durch individuelle Beratung. Nach dem Leitsatz des GSZ steht der Mensch im Mittelpunkt. Für Menschen in Not haben wir ein offenes Ohr und helfen ihnen weiter. Das GSZ unter Verwaltung des Sozialamtes der Landeshauptstadt Stuttgart fühlt sich dem Leitbild des Sozialamts verpflichtet, d. h. wir beraten, unterstützen, fördern und integrieren.“

Alles neu macht der Mai …

… da steht es doch dem Generationenhaus Heslach gut zu Gesicht, unseren Wonnemonat tatkräftig zu unterstützen. Pünktlich zur Maienzeit eröffnet das Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus einen neuen Treffpunkt, der für Sie zum Lebensraum und Erlebnisraum gleichermaßen wird. Hier finden Sie einen Raum, den Sie jederzeit besuchen dürfen, in dem Sie jederzeit kommunizieren können, in dem wir immer ein offenes Ohr für Sie haben.

Bitte sehr, es ist Ihr Ort, in dem Sie sich einbringen können.

Heslach im Blick: „… des Wohnens wert … des Lebens wert …“

Rückblick auf die Veranstaltung am 17. Juli 2013
im Generationenhaus Heslach der Rudolf Schmid und Hermann Schmid Stiftung

Es nimmt in unserer Gesellschaft immer mehr Raum ein – mehr Wohnraum und mehr Lebensraum: einen Lebensplan nach neuen, alternativen und selbstorganisierten Wohnformen zu suchen und zu finden.

Im Rahmen des Quartiersprojektes im Stuttgarter Süden “Heslach im Blick“ stellte eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Alexander Gunsilius vom Sozialamt der Stadt Stuttgart am 17. Juli 2013 im Generationenhaus Heslach unter dem Thema “… des Wohnens wert … des Lebens wert …“ innovative Wohnformen und -projekte, die unser künftigen Leben begleiten werden, vor.

Die Resonanz an der Veranstaltung hat gezeigt, immer mehr Menschen sind gezielt an neuen sozialen Lebensformen interessiert. Gemeinschaftsorientierte und sozial-gemeinschaftliche Partnerschaften unter dem Aspekt nachbarschaftlicher Netzwerkunterstützung werden unser Leben in Zukunft immer stärker prägen.

In der bewusst als Informations- und gleichzeitig als Begegnungsabend angekündigten Veranstaltung zeigte sich in den viel Raum gelassenen Einzel- und Gruppengesprächen deutlich das große Interesse der anwesenden Bürger an zukunftsorientierten Wohnformen. Zuvor stellten Wohn-, Bau- und Interessensgemeinschaften ganz unterschiedliche Projekte und Initiativen vor. Vier bemerkenswerte Modelle von Wohn- und Lebensformen, die an dem Abend präsentiert wurden, bewiesen eindrucksvoll, wie Bürger in Zukunft wohnen und leben wollen bzw. können.

1.
Petra Schneider von der Wabe e. V. wohnt seit mehr als 12 Jahren mit vier weiteren Bewohnerinnen im obersten Stockwerk des Generationenhauses Heslach in einer Hausgemeinschaft der “Wabe“. Wie es dazu kam und wie sie in ihrem Wohnprojekt mit der engen Koppelung sozialer, kultureller und gesellschaftlich orientierter Einrichtungen lebt, schilderte Petra Schneider den Teilnehmern an der Veranstaltung auf bemerkenswert eindrückliche Weise.
mehr: “Wabe e. V.“ – gemeinschaftliche Wohnformen für Jung und Alt

2.
Mit der “NaGe 2012“, einer Nachbarschaftsgemeinschaft, die derzeit noch als GbR auftritt und bei der vier Familien mit jeweils zwei Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren ein Haus erworben haben, illustrierte Katharina Karle den spannenden und gleichzeitig auch lehrreichen Weg, wie sie zu diesem aus heutiger Sicht noch ungewöhnlichen Wohnprojekt für junge Familien zusammengefunden haben, das künftig als Lebensmittelpunkt ein gemeinschaftsorientiertes Wohnen unter individuellen Vorzeichen zum Ziel hat.
mehr: “NaGe 2012“ – gemeinschaftsorientiertes Wohnen unter einem Hausdach

3.
Michael Dirk, dessen Leben auf vielfältigste Form der Kunst gehört, gründete im Jahre 2000 das November Projekt Stuttgart, eine private Initiative zur Bildung eines generationenübergreifenden Lebensmodells. Ziel der inzwischen auf 18 Mitglieder angewachsenen Gruppe ist ein selbstbestimmtes Leben im Alter unter gegenseitiger Anteilnahme. Nun wird sein Traum zur Wirklichkeit: Im von der SWSG neu erbauten Stadtquartier Am Roten Stich in Zuffenhausen-Rot mietet der Verein 10 Wohnungen an, um den Mitgliedern ein gemeinsames selbstbestimmtes Wohnen im Alter zu ermöglichen.
mehr: “November Projekt Stuttgart“ – selbstbestimmte, individuelle Wohngemeinschaft im Herbst des Lebens

4.
Eine ganz andere Form der generationenübergreifenden Wohnpartnerschaft bietet das vom Sozialamt organisierte Wohnen mit Hilfe. Das gemeinsam angebotene Projekt der Landeshauptstadt Stuttgart und des Studentenwerkes Tübingen-Hohenheim vermittelt Studierenden und Auszubildenden zusammen mit älteren Menschen eine Wohngemeinschaft. Ältere bieten eine Unterkunft zu günstigen Mietkonditionen – Jüngere unterstützen Vermieter bei der Bewältigung ihrer Arbeiten im Haushalt. Wie wertvoll eine solche Win-Win-Wohnform ist, konnte Harald Habich vom “Bürgerservice Leben im Alter“ anschaulich vorstellen.
mehr: “Wohnen mit Hilfe“ – jüngere und ältere Menschen als Wohngemeinschaft auf Zeit

„Wabe e. V.“: gemeinschaftliche Wohnformen für Jung und Alt

1.
„Heslach im Blick: des Wohnens wert … des Lebens wert …“ am 17. Juli 2013
Petra Schneider auf der Veranstaltung:




“Ich habe alle Annehmlichkeiten unmittelbar vor meiner Wohnungstüre – auf kurzen Wegen erreiche ich alle Stätten, die mir geben, was ich brauche. Und denen ich geben kann, was sie brauchen.“ 
Mit diesen Worten lobte Petra Schneider ihr Zuhause innerhalb der Wohngemeinschaft, in der sich auch ihr vierbeiniger Freund 'Floh' im wahrsten Sinne des Wortes hundewohl fühlt.

Vom Lebenstraum zum Lebensraum – mit diesen Worten begann Petra Schneider, über ihre ungewöhnliche Hausgemeinschaft zu erzählen. Ungewöhnlich deshalb, weil sie bereits seit mehr als 12 Jahren in einem Wohnprojekt lebt, das zum damaligen Zeitpunkt noch ein absolutes Novum bedeutete.

Petra Schneider hat einen Großteil ihres Lebens immer schon in Wohngemeinschaften verbracht. Und da war es für sie naheliegend, dies auch bis ins Alter beizubehalten. Schon damals kam sie durch ihren Beruf in Berührung mit dem Thema: Im Rahmen eines interkulturellen Projektes in ihrer Schule wurde auch das Thema alternativer Wohnprojekte durchleuchtet. Dadurch kam sie in Kontakt mit dem Verein “Wabe“, der sich in Stuttgart für generationsübergreifende Wohnprojekte einsetzt. Dieser Zufall entschied, dass für sie 2001 ein neuer Lebensabschnitt begann. “Es war wie ein Sechser im Lotto“, lachte Petra Schneider, “mehr noch, dieses Glück war für mich mehr wert als viel Geld dieser Welt“.

Die Stadt Stuttgart stellte im Zusammenhang mit dem Bau des Generationenhauses Heslach der “Wabe“ fünf Mietwohnungen zur freien Verfügung: Fünf in sich geschlossene Wohnungen für jeweils einen Mieter auf der obersten Etage des Neubaus, mit riesigen Terrassen und einer Rundumsicht auf Heslach. Es fanden sich fünf Mieterinnen, die im Sinne einer Hausgemeinschaft unter Berücksichtigung ihrer Privatsphäre auf Lebenszeit dort einziehen konnten. Jede Wohnung hat eine eigene Küche, ein eigenes Bad und eine eigene Terrasse. Doch was die fünf damals “zusammengewürfelten“ Bewohnerinnen verbindet, sind neben einem gemeinsamen Flur ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Generationenhaus und ihr nachbarschaftliche geprägtes Verhältnis, in dem sie sich gegenseitig helfen und unterstützen sowie zu gemeinsamen Aktivitäten zusammenkommen. Wichtig blieb für alle über die Jahre hinweg, dass ihr gemeinschaftliches Wohnen immer aus einem Können, doch nie aus einem Müssen geprägt war: Eine Hausgemeinschaft, die den Idealvorstellungen eines selbstorganisierten Lebens entspricht und doch ein gegenseitiges Mit- und Füreinander erlaubt. “Und bis heute“, so fügte Petra Schneider anerkennend hinzu, “ist es bei der gleichen Konstellation geblieben“.

Ohne den Verein “Wabe e. V.“ wären sich die fünf Frauen – heute zwischen 42 und 81 Jahren – wahrscheinlich nie begegnet. Und das Besondere: Das Generationenhaus Heslach ermöglichte ihnen durch die enge Anbindung an das öffentliche Leben ein vielfältiges ehrenamtliches Engagement. So sind Petra Schneider und ihre Mitbewohnerinnen in unterschiedlichster Form in die Aktivitäten der einzelnen Einrichtungen im Generationenhaus eingebunden. Sei es im Pflegezentrum, wo sie sich mit pflegebedürftigen Bewohnern treffen, sei es im Initiativenzentrum, wo sich auch der Verein “Wabe“ zu seinen regelmäßigen  Besprechungen und Sitzungen trifft.

Für Petra Schneider wurde es darüber hinaus zu einer wunderschönen Bereicherung, auch das bunte Programm an kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen zu erleben. Über 60 Vereine und Gruppen haben im Initiativenzentrum eine Heimat gefunden und bieten ein Kaleidoskop an Aufführungen und Darbietungen. Das Spannende daran ist, dass viele ausländische Bürger Traditionen und Gebräuche aus ihrem Land präsentieren. Und letztlich genießt Petra Schneider ihren regelmäßigen Besuch im “Café Nachbarschafft“, das – wie der Name schon verrät – für sie zum Begegnungsort für alle Menschen geworden ist: Bewohner des Generationenhauses und Bürger aus Heslach und dem Stuttgarter Süden kommen hier zusammen.

Apropos Kultur: Auch auf der Etage der Wohngemeinschaft lebt die nachbarschaftliche Verbindung von hoher Toleranz, die eine von allen Bewohnerinnen geschätzte Balance zwischen Nähe und Distanz erlaubt. Und damit ist schon mehr als die halbe Miete gewonnen, warum diese Hausgemeinschaft seit über 12 Jahren “funktioniert“.

Petra Schneider
petra.70199(at)gmx.de
Tel. 0711 2566033

Weitere interessante Informationen gibt es unter:
www.wabe-stuttgart.de
www.generationenhaus-heslach.de