Ganz große Runde im Gebrüder Schmid Zentrum

Carola Haegele vom GSZ hat eingeladen…
und sie kamen am 4. Juni 2014 zum “Nutzertreffen“:

Die Initiativen – Gruppen, Vereine, Organisationen, Interessenbörsen –, die regelmäßig das Generationenhaus Heslach als Forum und Treffpunkt für öffentliche Veranstaltungen, Vor- und Aufführungen und für interne Proben, für Arbeitskreise, zum Ideen- und Gedankenaustausch, zu interkulturellen Begegnungen, für Feiern, Feste, Spiele, Gottesdienste, Kurse, Unterrichte und Workshops, zu Sprechstunden und Beratungen nutzen.

Bei der Vielzahl der Initiativgruppen konnte der Teilnehmerkreis leicht den Überblick verlieren – so gesehen war die Vorstellungsrunde ein dankbarer Beginn des Treffens – und gleichzeitig auch ein informativ-spannender: Zeigten doch alle Initiativen ihr Engagement, in welcher Form mit welchen Programmpunkten, Darbietungen, Aktionen und unterstützenden Beiträgen sie sich am diesjährigen Sommerfest im Gebrüder-Schmid-Weg beteiligen. Das – und dies sollte sich jeder schon jetzt dick im Kalender eintragen – dieses Jahr am 25. Juli stattfindet.

Ein Engagement, mit dem die “Nutzer“ auf überzeugende Weise dazu beitragen, dass es auch 2014 wieder ein großartiges Fest der Kulturen, ein Fest für Jung und Alt, ein tolles Fest für alle Heslacher geben wird.

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Das “Nutzertreffen“ stand diese Mal ganz im Zeichen des Netzwerkens – auf allen Ebenen. Am runden Tisch setzten sich drei Arbeitsgruppen zusammen, um sich über die hier aufgeführten Themen auszutauschen. Die Ergebnisse aus den Gruppen werden am Ende dieses Beitrags von den jeweiligen Moderatoren kommentiert:

1⃣ Die Interessen der Heslacher Bürgerinnen und Bürger
Was kann das GSZ konkret tun, um alle Heslacher in ihren Interessen und
Bedürfnissen zu unterstützen?
(Moderation: Tina Syring)

2⃣ Das Café Nachbarschafft als Herz der Begegnung
Was kann das GSZ anbieten, dass Bürgerinnen und Bürger diesen Treffpunkt in Toleranz und Vielfalt erleben?
(Moderation: Sabine Böhringer)

3⃣ Die Öffentlichkeitsarbeit zu allen Bürgerinnen und Bürgern
Welchen Beitrag kann das GSZ konkret leisten, um das Generationenhaus und das Café Nachbarschafft bekannter zu machen?
(Moderation: Bernd Lange)

Bevor das „Nutzertreffen“ zum Ende kam, blieb noch genügend Zeit für einen intensiven Gedankenaustausch zwischen allen Gruppen – sozusagen das informelle Netzwerken im realen Raum, open end.

3 Gedanken zu „Ganz große Runde im Gebrüder Schmid Zentrum“

  1. 1⃣ Was kann das GSZ konkret tun, um alle Heslacher in ihren Interessen und Bedürfnissen zu unterstützen?

    Zentrales Thema war die Frage, wie das Café Nachbarschafft als willkommener Ort der Begegnung für alle Heslacher künftig auch abends belebt werden kann. Vorstellung ist, dass Initiativgruppen das Café zwischen 17.00 und 20.00 Uhr öffnen und den Gästen dabei unterschiedliche Veranstaltungen oder Programme bieten. Folgende Ideen und Vorschläge wurden diskutiert:

    + Tanz-Workshops (da es viele Initiativen im GSZ gibt, die Tänze aus ihrer Heimat anbieten, könnten zusätzliche Tanz-Workshops auch im Café Nachbarschafft veranstaltet werden).
    + Spiele-Abend (durchgeführt von einer der Spiele-Gruppen).
    + Spiele-Wettbewerbe (1x monatlich durchgeführt durch den Verein ADD).
    + Gemeinsames Singen (durchgeführt von den Chor-Gruppen, die die Räumlichkeiten im GSZ nutzen).
    + Ideen-Café (jeden 2. Freitag im Monat, ggf. öfter).

    Außerdem erklärte sich das Tauschforum bereit, bei Bedarf sonntags zwischen 11.00 und 14.00 Uhr den Thekendienst zu übernehmen.

    Im anschließenden Plenum wurden die Ideen vorgestellt und die Initiativen in den anderen Arbeitsgruppen um Mitwirkung bei der Umsetzung gebeten. Die Resonanz darauf war positiv.

  2. 2⃣ Was kann das GSZ anbieten, dass Bürgerinnen und Bürger diesen Treffpunkt in Toleranz und Vielfalt erleben?

    Zu Beginn wurde gleich die Idee begrüßt, im Café Nachbarschafft zunächst eine größere Auftaktveranstaltung zu initiieren, um den abendlichen Cafébetrieb für alle Heslacher bekannt zu machen.

    Des Weiteren fand die Idee, dass einige Initiativen ihre abendlichen Treffen ins Café Nachbarschafft verlegen können, um Gäste und Besucher auch in ihr kulturelles und gesellschaftliches Leben mit einzubeziehen.

    Von den einzelnen Initiativen, die in diesem Arbeitskreis zusammenfanden, kam eine Vielzahl von Ideen und Vorschlägen, wie das Café Nachbarschafft am Abend belebt werden kann:

    + Die Freie Tanzgruppe würde einmal im Monat montags 1 Std. Tanz im Café anbieten (ab ca. 19 Uhr).
    + Die Ägyptische Gruppe würde ihren Sprachkurs Mittwoch von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr ins Café verlegen.
    + Kingdom Revelation Ministries möchte Dienstag von 17.00 bis 20.00 Uhr ein Angebot im Café machen.
    + Die im GSZ neue Trommelgruppe für Frauen mit Frau Egilmez bietet Trommeln und Bewirtung im Café an, parallel dazu im Foyer die Tagesbetreuung.
    + Das Ideen-Café bietet an einem Freitag im Monat einen Spielewettbewerb im Café an.
    + Das Tauschforum macht in der Zeit des Flohbrunches (jeden 3. Sonntag im Monat) von 11.00 bis 14.00 Uhr die Cafébewirtung.
    + Das Improvisationstheater kann sich Donnerstag abends einen „After-work-Impro-Auftritt“ im Café vorstellen.
    + Die Initiative Neckars kann sich bei Bedarf Klaviervorspiel (klassische Musik) im Café abends vorstellen.
    + Diverse Tangogruppen im Haus würde sich zusammentun und alle 6 Wochen Tango-Workshops im Café anbieten.
    + Der Verein für vielfältige Bewegungskultur (VfvB) würde an den Dienstagen, an denen die Bezirksbeiratssitzungen stattfinden, gegen 21.30 Uhr (zunächst versuchsweise) auch alkoholische Getränke im Café ausschenken.

  3. 3⃣ Welchen Beitrag kann das GSZ konkret leisten, um das Generationenhaus und das Café Nachbarschafft bekannter zu machen?

    Im Fokus stand der neue Blog des GSZ – als weiteres Medium neben den bisherigen, meist gedruckten Informationsblättern und -prospekten sowie der Pressearbeit. Künftig steht alle Initiativgruppen diese Internet-Plattform offen – zum Gedankenaustausch ihrer Mitglieder, zum Dialog mit Interessenten, für Informationen an alle Bürger und Bürgerinnen, als Forum für alles Interessante und Wissenswerte. Kurz: als virtuelle Zeitung über das aktuelle und zurückblickende Geschehen im Generationenhaus.

    Das GSZ wird in Kürze an alle Initiativgruppen einen Fragebogen verteilen, um zu erfahren, wer in welcher aktiven Form den Blog redaktionell mitbetreut und mit Beiträgen belebt.

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