Archiv der Kategorie: Bürgerengagement

„Das Fest im Fest“: Das Willkommensfest auf dem Maifest auf dem Marienplatz

Das diesjährige Maifest, das der HGDV Der Süden wieder veranstaltet, beginnt am Samstag, 28. April 2018 um 14.00 Uhr und findet bis zum 1. Mai 2018 täglich statt.
Im Rahmen dieses Maifestes auf dem Marienplatz gibt es zum vierten Mal das Willkommensfest für neue Südbürger*innen und alle interessierten, ‚alteingesessenen‘ Bürger*innen.  Das Willkommensfest beginnt um 15.00 Uhr mit einer Begrüßung durch den Bezirksvorsteher Raiko Grieb. Insgesamt gibt es ein buntes Programm mit vielen Initiativen, Vereinen und Einrichtungen aus dem Stuttgarter Süden, die sich vorstellen und in kultureller Form präsentieren – u. a. aus dem Gebrüder Schmid Zentrum des Generationenhauses Heslach. „Das Fest im Fest“: Das Willkommensfest auf dem Maifest auf dem Marienplatz weiterlesen

Malen und Zeichnen im Café Nachbarschafft

2x im Monat kommt Farbe, Fantasie und Fröhlichkeit ins Café Nachbarschafft:
Wer da ist, darf sich künstlerisch und kreativ ausleben – mit Stift, Pinsel und bunter Palette dürfen Farben, Formen und Figuren geschaffen werden. Der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Unsere ehrenamtlich engagierte Margret gibt wertvolle Anregungen. Die künstlerischen Ergebnisse der künstlerischen Erlebnisse können sich sehen lassen – und das selbst komponierte Bild ist Belohnung für jeden, der mitmacht.

Das nächste Mal findet „Malen mit Margret“ am Dienstag, 24. April 2018 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Café Nachbarschafft statt. Jede*r ist herzlich willkommen.

Kreativ-Workshop und Vortrag zum Thema „Ein Genie steckt in jedem“ …

… von und mit der Künstlerin Britta V. Bremer.
… am Samstag, 21. April 2018 ab 14.00 Uhr im Rudolf Schmid Saal des Gebrüder Schmid Zentrums im Generationenhaus Heslach.
Veranstalter: mario-pradella-stiftung mit der Veranstaltungsreihe
„Gemeinsam stark durch Kunst und Musik ·· Vielfalt schafft Gemeinschaft“.
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

Der Programmablauf:
– ab 13.30 Uhr Einlass
– 14.00 Uhr Kreativ-Workshop unter dem Thema „Ein Genie steckt in jedem“
– 16.00 Uhr Poetry-Slam
– 17.00 Uhr Vortrag „Ein Genie steckt in jedem“ mit Britta V. Bremer
mit anschließender Diskussion
– inkl. Ausstellung ausgewählter Werke der Künstlerin
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Vernissage „Wir machen Stuttgart bunter“ – ein sehenswerter Rückblick

»Im Mai 2016 begann der Zuhause leben e. V. seinen inklusiven Mal- und Kunstworkshop “Wir machen Stuttgart bunter“ - Kunst im Quartier. Regelmäßig kamen Menschen mit und ohne Behinderung im Hermann Schmid Raum des Gebrüder Schmid Zentrums im Generationenhaus Heslach zum künstlerischen Malen und Zeichnen zusammen.
Jetzt kommt es zum Höhepunkt des Inklusions-Projektes:
Am Freitag, 23. März 2018 um 16.00 Uhr werden die Kunstwerke anlässlich der Vernissage “Wir machen Stuttgart bunter“ im Gebrüder Schmid Zentrum bei Anwesenheit der Künstler*innen allen Bürger*innen präsentiert.«

… so stand es in der Einladung des Zuhause leben e. V. und des Gebrüder Schmid Zentrums zur Vernissage, zu der zahlreiche Gäste ins Café Nachbarschafft gekommen sind. Nach einer langen, fast zweijährigen künstlerischen Schaffensperiode konnten die Ergebnisse des ehrenamtlichen Kunstprojektes Wir machen Stuttgart bunter” – Kunst Im Quartier endlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
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„Wichtig ist, dass die Bürger*innen miteinander in Dialog treten“

 

 

Sofort hat man den Eindruck, eine zupackende Frau vor sich zu haben: Heide Soldner zeichnet sich aus durch einen festen Händedruck, ein gewinnendes Lächeln, eine aufrechte Haltung.
Sie bringt viel Power mit – und die braucht Heide Soldner auch für die Organisation unseres
Freundeskreises Flüchtlinge Stuttgart-Süd.


Seit dem 1. Oktober 2014 gibt es den Freundeskreis Stuttgart-Süd nun schon, entstanden aus der Idee heraus, das Verständnis zwischen Nachbar*innen und Geflüchteten in der innerstädtischen Enge zu wecken. Es geht darum, dass sich Menschen untereinander kennenlernen. Dies kann zum Beispiel im Flüchtlingscafé passieren, das jeden Abend von 17.00  bis 20.00 Uhr seinen Ort im Café Nachbarschafft hat.

Dabei war aller Anfang schwer: Bis das Flüchtlingscafé zum Laufen gekommen ist, musste Heide Soldner mit ihren Kolleg*innen in die Unterkünfte gehen und Werbung machen. Doch erfreulicherweise sind diese Zeiten vorbei, das Flüchtlingscafé im Cafe Nachbarschafft ist im Quartier und über die Grenzen hinaus bekannt. Die Anzahl der Besucher*innen ist konstant hoch. Auch wenn die Zahl der Ehrenamtlichen kleiner geworden ist, kommen doch auch immer neue Menschen, die sich in einem der Projekte engagieren wollen. Allein 40 Mitarbeiter*innen engagieren sich im Begegnungscafé.

Heute stellen die Aktiven im Freundeskreis Flüchtlinge Stuttgart-Süd zahlreiche Dinge auf die Beine: Deutschkurse, Hilfe bei Behördengängen, Kinderbetreuung und mehr Hilfe für Geflüchtete.

Ein weiteres Projekt, das der Freundeskreis organisiert, ist das soziale Quartiersprojekt „Fahrradwerkstatt“, das gerade im Entstehen ist. Der One World Chor ist seit mehr als zwei Jahren aktiv und wird so oft zu Festen – auch in der Region – eingeladen, dass die Organisator*innen gar nicht alle Termine annehmen können.

Außerdem gibt es das Projekt „Ein Teller Heimat“ in Kooperation mit dem Restaurant „Little Italy“, bei dem Geflüchtete Gerichte aus ihren Heimatländern kochen. Nicht zu vergessen das DialogTheater mit seinem  interkulturellen Theaterprojekt „Flüchten und Ankommen“, das im Rudolf Schmid Saal des Generationenhauses Heslach mit diesem Theaterstück Ende 2017/Anfang 2018 mehrere Aufführungen hatte.

Kopfschmerzen bereitet Heide Soldner manchmal das Nachhilfe-Angebot des Freundeskreises. „Schön, dass wir jetzt auch jemanden haben, der in Mathematik helfen kann“, sagt sie. Aber abgesehen von Mathematik ist es auch in Fächern wie Deutsch schwierig, einen gemeinsamen Nenner für die Lernwilligen zu finden. Die Niveaus und Kenntnisstände seien sehr unterschiedlich.

Heide Soldner, die ehemals Fundraising für eine kirchliche NGO gemacht hat, freut sich heute, Leute aus dem Quartier und aus aller Welt zusammen zu bringen, und sei es auch nur für kurze Kontakte. Traurig macht es sie, wenn jemand ausreisen muss. Eigentlich war ihre Vorstellung, sich nicht zu sehr an die Leute zu binden, aber in Wirklichkeit wurde es dann doch komplizierter … Ein persönliches Projekt, an dem sie zurzeit arbeitet, ist die Eröffnung eines Roma-Mütterzentrums in Belgrad. Eine politische Delegation, angeführt von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, wird zur Eröffnung nach Serbien fahren.

Heide Soldner bezeichnet sich selbst als politischen Menschen. Für sie ist es wichtig, sich gegenseitig nicht nur zu „bespaßen“, sondern auch aktiv etwas bewegen zu wollen. Seit sie 18 Jahre alt ist, wurde sie ein politischer Mensch, damals beeinflusst von ihrem engagierten Geschichtslehrer. „Einmischung“ ist ein Wort, das eine besondere Bedeutung für sie hat. Aber auch das Scheitern kennt sie. Manchmal wolle sie einfach zu viel. Doch meist gelingen ihr die Dinge ganz gut.

Zum Schluss ist Heide Soldner noch folgendes wichtig: „Essentiell für eine heutige Demokratie sei, dass keine Stammtischparolen weitergegeben werden, sondern die Bürger miteinander in Dialog treten. Das Gebrüder Schmid Zentrum bietet dafür einen wichtigen Beitrag, weil es Räume zur Verfügung stellt, in denen sich ein Miteinander entwickeln kann.“

Kreativ-Video-Projekt für Frauen mit Katharina Wibmer

Experimentelle Video-Clips herstellen im Rahmen des Projektes
„JETZT – Improvisation als Lebensmittel“

Wie können wir uns mit Bildsprache ausdrücken? Mit welchen einfachen, künstlerischen Mitteln des Films könnte ich darstellen, was ich empfinde?  Aus welchem Blickwinkel oder welcher Perspektive lässt sich mein Erleben und meine Sichtweise darstellen? Wie entstehen Bedeutungen und Assoziationen durch das Kombinieren verschiedener Bilder, im Schnitt oder Montage? Wie kann ich meine inneren Bilder und Vorstellungen in Videobilder umsetzen?

Wer an diesen Fragen interessiert ist und etwas über Zeitlupe, Zeitraffer, Animation und Stopmotion lernen und erfahren möchte, ist bei diesem Kreativ-Video-Projekt für Frauen mit Katharina Wibmer an der richtigen Adresse.

In jeweils 2-stündigen Workshops (Laboratorien) werden spielerisch mit Videokamera oder Handy-Kamera verschiedene Formen der filmischen Mittel untersucht und kurze experimentelle Video-Clips entwickelt und verwirklicht.

Improvisation, Spontaneität und die Erfahrung der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit. Gestärkt werden soll das Selbstvertrauen in eigene Ideen und Kreativität rund um die Themen: „Differenz und Vielfalt“ sowie „Zusammenleben, aber wie?“.

Die Treffen im Gebrüder Schmid Zentrum des Generationenhauses Heslach sind an folgenden Terminen:
Mittwochs von 14:00 bis 16:00 Uhr am 11. April / 25. April / 9. Mai / 13. Juni / 27. Juni / 04. Juli 2018

Nur für Frauen. 
Um Anmeldung im Gebrüder Schmid Zentrum wird gebeten: Tel. 0711-21680595.

Die Videos werden im Rahmen von 2 Aufführungen des Kunst- und Musik-Projektes „JETZT – 2018“ von Open_Music im Lindenmuseum Stuttgart präsentiert. Die Termine der beiden Aufführungen im Lindenmuseum Stuttgart sind: Samstag, 14. Juli 2018, 19.00 Uhr + Sonntag,  15. Juli 2018, 11.00 Uhr.

Der One World Chor im April 2018

Der One World Chor freut sich immer über Menschen, die Freude am Singen haben. Die Gesangesfreudigen treffen sich jeden 1. und 3. Sonntag im Monat im Gebrüder Schmid Zentrum des Generationenhauses Heslach und singen unter der professionellen Leitung von Arnd Pohlmann Lieder aus der ganzen Welt.

Im Monat April finden die Proben am 1.4.2018 und am 15.4.2018 jeweils um 15.00 Uhr im Hermann Schmid Raum statt.

Und dass die Proben auch von Erfolg gekrönt sind, hat der One World Chor am 4. März d. J. wieder unter Beweis gestellt :

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Hören Sie, was unsere „Bufdi“ Zahra Farash zu sagen weiß

Seit September 2017 ist die junge Afghanin Zahra Farash Bundesfreiwillige im Gebrüder Schmid Zentrum. Die junge Frau fällt auf durch ihren Fleiß, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihren Ehrgeiz auf allen Ebenen. Sie ist eine engagierte Mitarbeiterin, sowohl im Büro als auch im Café Nachbarschafft.

Nach der Arbeit geht sie jeden Tag aufs Abendgymnasium, um das Abitur zu stemmen. Und um ihre Deutschkenntnisse zu vervollständigen, nimmt sie nebenbei auch noch Deutschunterricht.

Auch für ihre Familie, ihren Vater und ihre jüngere Schwester, mit denen sie vor drei Jahren nach Deutschland geflüchtet ist, ist sie eine wichtige Stütze, obwohl sie selbst viel durchgemacht hat. Noch fehlen ihre Mutter und ihre beiden Brüder hier in Deutschland.

Zahra weiß jedenfalls, was sie will. Sie ist eine starke, mutige junge Frau, die nur noch gewinnen kann … Die Herzen aller, die regelmäßig ins Café Nachbarschafft kommen und im Gebrüder Schmid Zentrum sind, hat sie schon längst erobert.

Hören Sie das Interview, das SWR-Reporterin Martina Klein mit Zahra Farash und Andrea Laux geführt hat und am 8. März 2018 auf SWR 4 Baden-Württemberg gesendet wurde:
https://www.swr.de/swr4/bw/region-aktuell/stuttgart/flucht-in-stuttgart-zahra-farash-will-selbstbewusst-leben.html.