„Affenbrot und Baum“ – ein besonderer Film

Parallel zum „13. Afrika-Festival Stuttgart“ auf dem Erwin-Schoettle-Platz zeigt die „Baobab Children Foundation e. V.“ im Café Nachbarschafft des Generationenhauses Heslach den sehenswerten Dokumentarfilm „Affenbrot und Baum“ über das Leben im Deutsch-Ghanaischen Schulprojekt Baobab.
Die Vorstellung am Samstag, 11. Juli 2015 beginnt um 18.00 Uhr im GHH-Café,
Gebrüder-Schmid-Weg 13.

In dem Film von Leonie Marlen Donath wird auf eindrucksvolle Weise gezeigt, wie Jugendliche und Körperbehinderte aus armen Verhältnissen in einem eigens für sie entwickelten Schulprojekt lernen – und vor allem auch ganz bewusst ihr handwerkliches Geschick in unterschiedlichsten Bereichen der ghanaischen Kultur gefördert wird.

„Im Jahr 2005 begann die Waldorflehrerin Edith de Vos in Ghana das Schulprojekt ‚Baobab‘ aufzubauen, eine Schule für ‚Handwerk und Kunsthandwerk‘ für Jugendliche und Körperbehinderte aus armen Verhältnissen und vielköpfigen Familien. Am Rande des Dorfes Kissi in der Nähe der Küste wurden auf einer Fläche von 5 ha Land Werkstätten, Schulgebäude und Wohnheime gebaut. Die Schüler und Schülerinnen erlernen das Nähen, Batiken, Malen, Tischlern, Weben, Trommeln, Tanzen und die Herstellung von Glasperlen. Bis 2014 wohnten um die 70 Schüler und Schülerinnen in dem Projekt. Oft können Familien den Besuch einer staatlichen Schule ihren Kindern nicht finanzieren. Baobab ist so gut wie kostenfrei und geht sehr auf die einzelnen Familiensituationen ein. Dafür sollen Schüler und
Eltern Engagement zeigen in Form von Mitarbeit, Teilnahme an Konferenzen und Mitbringen von selbst erzeugten Nahrungsmitteln.
Eine wichtige Einnahmequelle ist das 2006 entstandene Baobab House in der nahe gelegenen Stadt Cape Coast. Im Haus befinden sich ein Restaurant, ein Hostal und ein Laden. In diesem Laden werden die Produkte der Baobab Schulworkshops verkauft. Das erwirtschaftete Geld kommt der Schule zu Gute. Tauchen Sie ein in das alltägliche, farbenfrohe Leben des ghanaischen Trommelns, Singens, Tanzens und Handwerkens.“

Zur Aufführung des Filmes wird die Gründerin von Baobab, Edith de Vos, die BesucherInnen mit einigen einleitenden Worten zum Schulprojekt und zum Film selbst begrüßen. Im Anschluss an die Vorstellung lädt Baobab alle Gäste zum Gedankenaustausch ein.
Baobab freut sich auf faszinierendes Kino mit Ihnen.

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