1. Interreligiöser Dialog im Gebrüder Schmid Zentrum

Unter dem Motto „Friedensgedanken“ findet am Sonntag, 7. Juni 2015 von 10.00 bis 13.00 Uhr im Rudolf Schmid Saal des Gebrüder Schmid Zentrums im Generationenhaus Heslach der „1. Interreligiöse Dialog“ statt. Dazu lädt die Mazdaznan-Gruppe-Stuttgart, eine Initiative im GSZ, alle Interessierten herzlich ein.
Der Eintritt ist frei.

Zum Inhalt:
Im Gebrüder Schmid Zentrum leben und treffen Menschen aus allen Generationen, Ethnien, Weltanschauungen und religiösen Überzeugungen aus der ganzen Welt zusammen. Damit dieses funktionieren kann, bedarf es der Anerkennung und Wertschätzung des jeweils anderen, obwohl oder gerade weil wir unterschiedlich sind! Wir wollen dieses friedliche und bereichernde Zusammenleben durch gegenseitiges Interesse, Wohlwollen und den Abbau von Vorurteilen erhalten und vertiefen. Während Religionen und Weltanschauungen schon oft in der Geschichte der Menschheit und gerade auch in heutiger Zeit immer wieder zu Unterdrückung, Hass und Krieg geführt haben, verlieren die Beiträge, die die unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen zur Versöhnung und Friedensbildung leisten können, an Beachtung und Bedeutung. Angst, Misstrauen, Diskriminierung, Ausgrenzung, Streit und Krieg sind die Folgen.
Wir möchten diesen Entwicklungen gerne entgegenwirken und den „Friedensgedanken“ in den Religionen mehr Aufmerksamkeit schenken. Und wir möchten mit Menschen aus unterschiedlichen Religionen und vielfältigen Weltanschauungen über das Thema „Frieden“ sprechen. Dabei geht es uns nicht um eine Diskussion von ‚Experten‘, sondern um Begegnung, Austausch und Wahrnehmung zwischen ’normalen‘ Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und Weltanschauung – dies in Form eines Brainstorming: „Welche ‚Friedensgedanken‘ bzw. praktische Beiträge oder Impulse zum Frieden gibt es in meiner Religionsgemeinschaft oder Weltanschauung?“
In einem Forum aus Mitgliedern der Initiativen und Menschen aus den unterschiedlichsten Religionen können die unterschiedlichen „Friedensgedanken“ dargestellt werden – sei es durch Lesungen oder Zitate aus den jeweiligen ‚heiligen Schriften‘, mit Liedern, Gebeten und Gedichten, durch Alltagsgeschichten, Tänze oder auf irgendeine andere Art und Weise. So entsteht ein bunter Strauß von ‚Friedensblumen‘, die das gegenseitige Interesse und Verständnis fördern sollen.
(Im Namen der Mazdaznan-Gruppe-Stuttgart)

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